Verbände und Organisationen

Gartenbaubranche setzt auf bienenfreundliche Pflanzen

Die Nachfrage nach bienenfreundlichen Pflanzen steigt, wie ein Treffen führender Gartenbauverbände zeigte. Die Branche unterstützt die Initiative „Bienen füttern!“ des BMEL, um private Gärten stärker einzubeziehen und den Bienenschutz zu fördern.

Gartenbauverbände stärken den Bienenschutz

Die Nachfrage nach bienenfreundlichen Pflanzen nimmt zu. Dies wurde auf dem jährlichen Treffen der Geschäftsführer des Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e. V. (BHB), des Industrieverband Garten (IVG) e. V., des Verband Deutscher Garten-Center e. V. (VDG) und des Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) in Grafschaft deutlich.

Die Bestäubungsleistung von Bienen und anderen Insekten ist für den Ertrag vieler Gemüse-, Obst- und Ackerbaukulturen entscheidend. Gleichzeitig tragen Gartenbauprodukte zur Ernährung dieser Bestäuber bei. Der ZVG unterstützt gemeinsam mit BHB, IVG und VDG erneut die Initiative „Bienen füttern!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), um private Gärten stärker einzubeziehen.

Der bisherige Saisonverlauf wird von den Branchenverbänden gemischt bewertet. Nach einem starken Start im April entwickelten sich die Geschäfte im Mai aufgrund der kalten Witterung verhaltener. Weitere Themen des Treffens waren Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Torf und Biodiversität, zu denen sich die Verbände weiterhin austauschen wollen.

Hintergrund der Initiative „Bienen füttern!“

Die Initiative „Bienen füttern!“ wurde 2014 vom BMEL ins Leben gerufen. Sie informiert über die Bedeutung von Bienen und anderen Bestäuberinsekten sowie über die Aktivitäten des BMEL in diesem Bereich. Die Initiative gibt zudem Hinweise, wie durch den Anbau bienenfreundlicher Pflanzen auf Balkonen und in Gärten ein Beitrag zum Bienenschutz geleistet werden kann. Über den Balkon- und Gartenzähler der Website können Engagierte ihr Engagement dokumentieren. Seit Mai können neben privaten Bienenfütterern auch Landwirte, Unternehmen und andere Bewirtschafter großer Flächen ihre Blühstreifen in die Karte eintragen.

20.05.2019

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