Feierliche Freisprechung für junge Landschaftsgärtner
In Mittelfranken wurden kürzlich 49 junge Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner freigesprochen. Die Freisprechungsfeier fand im Event-„Gwächshaus Jäger statt und wurde von Landwirtschaftsdirektor Josef Hofbauer, Leiter der Abteilung Gartenbau am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth, eröffnet. Insgesamt waren über 50 Gärtnerinnen und Gärtner aus fünf Fachsparten anwesend.
Bedeutung des gärtnerischen Berufs
Gerhard Zäh, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V., hob in seinem Grußwort die Entwicklung der grünen Branche hervor. Er betonte, dass die Gesellschaft den Beitrag von Gärtnerinnen und Gärtnern zur Lebensqualität zunehmend anerkenne. Zäh unterstrich die Rolle der jungen Fachkräfte:
Sie sind die Zukunft der Branche, wir brauchen Sie!
Der stellvertretende Bezirkstagspräsident Titus Schüller würdigte ebenfalls die Leistungen der gärtnerischen Branche, insbesondere deren Bedeutung für das öffentliche Grün.
Feierliche Freisprechung und Ehrungen
Ein Höhepunkt des Abends war die Übergabe der Zeugnisse und Urkunden an die Absolventen. Die Freisprechung erfolgte durch Hermann Berchtenbreiter, Vizepräsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes (BGV). Gemäß einem alten Brauch aus dem Mittelalter wurden die Auszubildenden damit offiziell aus ihrer Lehrzeit entlassen und in den Kreis der Gärtnerinnen und Gärtner aufgenommen. Drei Prüfungsbeste erhielten für ihre herausragenden Leistungen eine Auszeichnung und ein Präsent.
Armin Knauer, Regionalvorsitzender des Verbandes für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V., richtete eine Bitte an die Absolventen:
Hören Sie bitte nie auf, Spaß und Interesse an Ihrem Beruf zu haben!
Er hob hervor, dass Gärtner einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten leisten. Dieter Radloff, stellvertretender Bezirksvorsitzender des BGV Mittelfranken, schloss den Abend mit persönlichen Anekdoten aus seiner eigenen Prüfungszeit ab.
