Ablauf und Kriterien der Bewertung
Die Besichtigung schließt neben Innenstädten, Parks und öffentlichen Freiflächen und Plätzen auch Friedhöfe, Privatgärten sowie Grünzüge in Gewerbegebieten ein. Ebenso werden Natur- und Umweltschutzmaßnahmen, die Sicherung der biologischen Vielfalt und der Gesamteindruck der Kommune bewertet. Die Bewertungskommission nimmt sich für jede Stadt fünf Stunden Zeit. Dabei werden unterschiedliche Akteure eingeladen, ihre Projekte vorzustellen, um ein umfassendes Bild des Bürgerengagements, der „grünen“ Qualitäten und der nachhaltigen Stadtentwicklung zu erhalten.
Mit dem Wettbewerb entsteht in den Teilnehmerkommunen eine Dynamik für mehr Grün, mehr Farbe und mehr Blumen, die häufig die Verantwortlichen selbst überrascht.
Der Komitee-Vorsitzende Erwin Beyer hebt hervor, dass bereits die Teilnahme am Wettbewerb einen Gewinn darstellt. Das Spektrum der Aktivitäten rund um das Thema „Grün“ ist vielfältig und reicht von gemeinschaftlichen Pflanzaktionen mit verschiedenen Altersgruppen über Aktionen in Schulgärten und „grüne“ Lesestunden bis hin zu Pflanzenmärkten und eigenen Wettbewerben für die schönsten Gärten oder den gelungensten Blumenschmuck.
Zusammensetzung der Jury und Auszeichnung
Dem Bewertungskomitee von Entente Florale gehören Experten aus den Bereichen Gartenbau, Landschaftsbau, Stadtentwicklung, Grünplanung, Tourismus sowie Vertreter kommunaler Verwaltungen an. Sie bewerten die Kommunen anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs. Der Jurybesuch stellt für die Kommunen einen wichtigen Moment des Wettbewerbs dar, bei dem die gemeinsam erarbeiteten Leistungen präsentiert werden können – sowohl den Juroren als auch den Medien.
Abweichend vom jährlichen Rhythmus des Wettbewerbs und der Preisverleihung werden die Wettbewerbe von 2011 und 2012 bei der Auszeichnung der Teilnehmerkommunen zusammengefasst. Die diesjährigen Teilnehmer erhalten ihre Auszeichnungen im Jahr 2012 bei der festlichen Abschlussveranstaltung.