Effiziente Grünschnittverarbeitung direkt vor Ort
Bei Pflegemaßnahmen in Grünanlagen und Waldstücken fällt regelmäßig Grünschnitt an. Das Belassen des Schnittguts vor Ort ist selten zulässig. Früher wurde der Grünschnitt oft abtransportiert und entsorgt. Eine effizientere Methode ist die Zerkleinerung des Schnittguts direkt am Entstehungsort. Dies spart den zeitaufwendigen Transport zum Recyclinghof und ist auch in unwegsamem Gelände möglich.
Spezielle Häcksler, wie der SafeTrak 19-28, können auf Raupenfüßen Hanglagen bis zu 62° erklimmen und Stammdurchmesser bis 19 cm verarbeiten. Als Selbstfahrer schont der SafeTrak den Waldboden, da keine zusätzliche Zugmaschine benötigt wird.
Vielseitige Einsatzmöglichkeiten und Vorteile von Mulch
Die Auswahl an Häckslern ermöglicht den Einsatz in verschiedenen Bereichen, darunter Gärten, Friedhöfe und öffentliche Grünflächen. Kompakte Modelle wie der CS 100 sind mit einer Breite von 76 cm auch in beengten Verhältnissen einsetzbar und verarbeiten Äste bis zu 100 mm Durchmesser.
Der dreifach verstellbare Auswurf leitet die Hackschnitzel direkt ins Beet. Dort dienen sie als Mulch, der mehrere Vorteile bietet: Er schützt vor Unkraut und Trockenheit, wertet die Optik auf und führt dem Boden langfristig natürliche Nährstoffe zu. Das in den Pflanzen gebundene CO2 wird beim Verrottungsprozess freigesetzt und direkt wieder im Boden gebunden.
Grünschnitt als Energieträger nutzen
Während das Verbrennen von Schlag- und Grünschnitt nur unter strengen Auflagen erlaubt ist, kann gehäckseltes Material als Brennstoff genutzt werden. Die Weiterverarbeitung zu Hackschnitzeln für Holzhackschnitzelheizungen bietet ökologische und wirtschaftliche Vorteile. Die bogenförmig angeordneten, runden Messer in den Häckslern ermöglichen eine hohe Leistung bei geringem Kraftaufwand.
Je nach Modell können Hackschnitzel in G50- oder G30-Qualität produziert werden, die sich für kleinere Verbrennungsanlagen eignen. Angesichts steigender Energiepreise und der Verknappung fossiler Energien hat sich der Energieholzverbrauch in Deutschland in den letzten Jahren verdoppelt. Ein Trend sind sogenannte Kurzumtriebsplantagen (KUP), bei denen schnell wachsende Baumarten auf landwirtschaftlichen Flächen angebaut werden.
Für Landwirte stellen KUP eine Alternative zur Brachlegung ungünstig geformter oder abgelegener Flächen dar. Nachhaltiges Häckseln ist ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich vorteilhaft, da es Zeit und Arbeitskraft spart und somit Ressourcen schont.


