KOMPANs Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz
Der Hersteller KOMPAN integriert innovative Recycling-Materialien in seine Spielplatzgeräte, Multisport- und Outdoor-Fitness-Anlagen. Die neue Produktserie GreenLine nutzt aufbereitete Fischereinetze, Textilabfälle und Plastiktüten. Auch bei bestehenden Produkten wird der Anteil klimafreundlicher Rohstoffe sukzessive erhöht.
Angesichts extremer Wetterereignisse und des wachsenden Handlungsdrucks im Klimaschutz fokussiert sich KOMPAN auf Nachhaltigkeit.
Wir wollen handeln statt reden und setzen uns deshalb schon lange mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. Dabei machen wir keine halben Sachen, sondern gehen den emissionsintensivsten Bereich an: unsere Rohstoffe, erklärt Dorthe Thorup-Kjærulff, Director Sustainability bei KOMPAN.
Entwicklungsprozess und Materialeinsatz
Ein intensiver Entwicklungsprozess, der den CO2-Abdruck der Produkte reduzieren sollte, führte zu neuen Materiallösungen. Viele Spielgeräte bestehen nun zu einem Großteil aus recycelten Materialien, darunter aufbereitete Fischereinetze, Textilabfälle und Plastiktüten.
Weggeworfene Fischernetze, die einen erheblichen Anteil an Plastikabfällen im Meer ausmachen, werden in modernen Recyclingverfahren wiederverwertet. KOMPAN nutzt diese für die GreenLine-Serie, bei der Komponenten für Spielgeräte und Bodenplattformen zu bis zu 100 % aus recycelten Post-Consumer-Fischereinetzen bestehen.
Textilabfälle, deren Menge seit 1960 stark gestiegen ist, finden ebenfalls eine neue Anwendung. Bei KOMPAN entstehen daraus Spielplatzpfosten. Post-Consumer-Textilien, vermischt mit ausgedienten Plastiktüten, bilden ein formstabiles Recycling-Material. Dies stellt eine klimafreundliche Alternative zu herkömmlichen Stahlpfosten dar.
Verantwortung und Transparenz
Die Verwendung von Recycling-Elementen trägt zur Reduzierung von Abfallbergen und zur Gestaltung von Spielplätzen mit niedrigen CO2-Emissionen bei.
Noch stehen wir am Anfang, aber wir haben den Ehrgeiz, unser nachhaltiges Produktportfolio zügig weiter auszubauen, betont KOMPAN Geschäftsführer Helmar Giebel.
Wir nehmen unsere Verantwortung für die nächsten Generationen sehr ernst.
Ein wichtiger Aspekt ist die Transparenz des CO2-Fußabdrucks. KOMPAN lässt produktspezifische Emissionsangaben von unabhängigen Dritten verifizieren.
Durch die Zusammenarbeit mit dem renommierten Bureau Veritas sind wir in der Lage, für jedes unserer Produkte den jeweiligen CO2-Fußabdruck nach Gewicht sowie den Anteil an recycelten Materialien anzugeben, erläutert Dorthe Thorup-Kjærulff. Dies ermöglicht es Auftraggebern und Projektentwicklern, die Klimafreundlichkeit von Spielplätzen frühzeitig in die Planung einzubeziehen.
Vielen Kommunen ist gar nicht bewusst, dass sie beim Spielplatzbau einen wichtigen Hebel zum Erreichen ihrer Klimaschutzziele haben. Das möchten wir ändern – und sind damit Vorreiter in unserer Branche, so Helmar Giebel.
Erster GreenLine-Spielplatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Der erste GreenLine-Spielplatz in Deutschland wurde 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler errichtet. Die Stadt war 2021 von der Flutkatastrophe betroffen. Die Errichtung eines klimafreundlichen Spielplatzes an diesem Ort setzt Maßstäbe für künftige Bauprojekte.


