Erfolgreiches Konzept und vielfältige Attraktionen
Die Landesgartenschau in Bamberg hat seit ihrer Eröffnung Ende April rund 560.000 Besucher angezogen. Dies gab Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf einer Halbzeit-Pressekonferenz bekannt.
Mit durchschnittlich über 6.000 Gästen pro Tag wird erwartet, dass die Marke von einer Million Besuchern bis zum Ende der Schau am 7. Oktober erreicht wird.
Das Konzept der Gartenschau wird als erfolgreich bewertet, da es die historischen Wurzeln Bambergs als „Gärtnerstadt“ in eine moderne Gartenschau integriert und dauerhafte Erholungsbereiche geschaffen hat.
Die Schau umfasst 400 gepflanzte Bäume, 5.500 Sträucher, 46.000 Sommerblumen, 50.000 Stauden und Bodendecker sowie 255.000 Blumenzwiebeln. Eine der Hauptattraktionen ist der Fischpass, ein Renaturierungsprojekt, das die Regnitz für Fische passierbar macht.
Nachhaltige Werte und Investitionen für die Region
Die Landesgartenschau schafft nach Ansicht von Minister Brunner bleibende Werte für die Bürger Bambergs. Für die Veranstaltung wurden etwa 18 Hektar Industriebrache der ehemaligen Baumwollspinnerei ERBA in Grün- und Naherholungsflächen umgewandelt.
Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf rund 14 Millionen Euro. Davon trug der Freistaat 4,6 Millionen Euro und die Europäische Union steuerte weitere 900.000 Euro bei.
