Olchinger GaLaBau-Unternehmen investiert in 25 Cat-Maschinen für Großprojekte
Der Landschaftsbauer Gzimi aus Olching bei München treibt seine Expansion konsequent voran und erweitert seine Flotte um 25 neue Baumaschinen von Caterpillar. Das Unternehmen hat sich vom Drei-Mann-Betrieb zu einem leistungsstarken Anbieter im Garten- & Landschaftsbau entwickelt und realisiert heute Großprojekte im Millionenbereich als Generalunternehmer.
Firmengründer Gzim Krasniqi begann 2005 mit drei Mitarbeitern. Inzwischen beschäftigt der Betrieb rund 80 eigene Fachkräfte. Einschließlich Nachunternehmern arbeiten bis zu 200 Personen an der Umsetzung der Projekte. Neben Erdarbeiten, Erschließungen, Außenanlagen, Sportplätzen und Pflanzungen gewinnt auch der Winterdienst zunehmend an Bedeutung.
Der Umsatz entwickelte sich dynamisch: Von 105.000 Euro im Gründungsjahr stieg er innerhalb weniger Jahre auf mehrere Millionen Euro an. 2019 wurde die Marke von 35 Millionen Euro überschritten. Parallel dazu wuchs die Organisationsstruktur. Heute arbeiten 25 Mitarbeiter in Arbeitsvorbereitung, Planung, Massenermittlung, Einkauf und Abrechnung.
Die Geschäftsführung verteilt sich auf zwei Verantwortliche: Daniel Grimm leitet den kaufmännischen Bereich, Christian Schneidawind den technischen. Der Betrieb versteht sich als Generalunternehmer im Landschaftsbau mit Fokus auf komplexe Großprojekte für öffentliche Auftraggeber, Bauträger und Generalunternehmen – darunter die Landeshauptstadt München.
Motorworld als Referenzprojekt
Ein aktuelles Beispiel ist die Realisierung der Außenanlagen für die neue Motorworld in München-Freimann. Auf dem Gelände eines ehemaligen Bahnausbesserungswerks entstehen umfangreiche Freiflächen mit besonderen Anforderungen. Dazu zählen unter anderem 6.000 Quadratmeter Betonfläche mit Besenstrich-Oberfläche zur Gewährleistung der Rutschfestigkeit.
Zusätzlich waren umfangreiche Erdarbeiten inklusive Entsorgung von Bodenmaterial der Kategorie DK 0 erforderlich. Auch Leistungen, die nicht zum klassischen Portfolio vieler Landschaftsbauer zählen, wurden übernommen – etwa die Installation von Regen- und Schmutzwasserleitungen sowie der Bau einer Verbindungsstraße. Dazu kamen Baumfällungen, Wurzelrodungen und die Herstellung von 55 großformatigen Pflanztrögen aus Betonfertigteilen.
Moderne Maschinentechnik für hohe Anforderungen
Um Projekte dieser Größenordnung wirtschaftlich umzusetzen, investierte Gzimi 2019 in neue Baumaschinen von Caterpillar über die Zeppelin Niederlassung München. Insgesamt wurden 25 Geräte beschafft:
- 10 Cat Minibagger 301.8
- 5 Cat Minibagger 305.5E2 CR
- 5 Cat Minibagger 308CR
- 4 Cat Radlader 906M
- 1 Cat Mobilbagger M317F
Alle Maschinen sind mit Oilquick-Schnellwechslern ausgestattet, die Bagger zusätzlich mit dem Schwenkmotor Powertilt. Damit erhöht sich die Flexibilität auf den Baustellen deutlich. Neben dem Neumaschinengeschäft nutzt das Unternehmen auch Mietlösungen über Zeppelin Rental.
„Zeppelin hat in der Vergangenheit immer wieder versucht, mit uns ins Geschäft zu kommen – lange Zeit ohne Erfolg. Doch Alexander Mayer aus dem Vertrieb hat nicht lockergelassen. Imponiert hat mir seine Hartnäckigkeit und wie sehr er im Verkaufsgespräch in die Tiefe der Technik einstieg“, erläutert Gzim Krasniqi.
Auch die Einsatzbereitschaft im Mietgeschäft überzeugte. Für einen Auftrag mussten kurzfristig zwölf Maschinen für den Winterdienst bereitgestellt werden – eine logistische Herausforderung, die innerhalb kürzester Zeit umgesetzt wurde.
Schulung und Wartung im Fokus
Mit der neuen Technik steigt der Schulungsbedarf. Geplant ist eine umfassende Einweisung der Maschinisten, damit sämtliche Funktionen effizient genutzt werden können. Die Zeppelin Niederlassung München errichtet dafür derzeit eine eigene Schulungshalle.
„Alleine der 1,8-Tonnen-Bagger ist ein großer Quantensprung gegenüber der alten Technik und da sollen die Fahrer die Maschine perfekt beherrschen“, so Gzim Krasniqi.
Neben der Bedienung spielt die tägliche Wartungskontrolle eine zentrale Rolle. Präventive Maßnahmen und fachgerechter Umgang helfen, Kosten zu senken und Ausfallzeiten zu minimieren. Gerade bei großvolumigen Projekten im Raum München ist eine leistungsfähige und zuverlässig betreute Maschinenflotte ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.
