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Machbarkeitsstudie für BUGA 2031 im Mittelrheintal beauftragt

Rheinland-Pfalz bereitet eine Bewerbung für die Bundesgartenschau 2031 im Mittelrheintal vor. Eine Machbarkeitsstudie wurde beauftragt, um die BUGA als langfristiges Entwicklungsprojekt für die Welterbe-Region zu nutzen.

Hintergrund und Ziele der Studie

Die Bietergemeinschaft um RMP Landschaftsarchitekten Stephan Lenzen aus Bonn erhielt den Zuschlag im europaweiten Ausschreibungsverfahren. Weitere Mitglieder der Bietergemeinschaft sind die ift Freizeit und Tourismusberatung GmbH aus Köln, die Agentur Runze und Caspar aus Berlin sowie das Entwurfsbüro DeZwarteHond aus Rotterdam/Köln. Die Fertigstellung der Studie wird für November 2017 erwartet.

Die Ergebnisse der Studie sollen voraussichtlich im ersten Quartal 2018 als offizielle Bewerbung des Mittelrheintals bei der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft mbH (DBG) eingereicht werden. Die Studie soll Antworten auf 60 Leit- und Arbeitsfragen liefern, die aus einer Vorstudie abgeleitet wurden. Dazu gehören die Identifizierung geeigneter Flächen, die Entwicklung einer Partner-Auswahl-Strategie und die Ausarbeitung des Organisationsmodells einer BUGA-Gesellschaft.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Erstellung einer abgestimmten Finanzierung mit entsprechenden Investitionsvolumina. Die Leitidee einer dezentralen „schwimmenden“ BUGA soll konkretisiert werden, wie Dr. Schlömer, Vorstandsvorsitzender der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG, bestätigte. Ebenso ist die Entwicklung eines Mobilitätskonzepts mit zeitgemäßen Mobilitätsformen vorgesehen.

Potenzielle Projekte und regionale Abstimmung

Die BUGA soll verschiedene wichtige Maßnahmen in der Region begleiten und fördern. Dazu zählen der Umbau der Rheinuferwege bei St. Goar, die Neugestaltung des Loreley Plateaus, die Mittelrheinbrücke sowie der Stadtumbau in Lahnstein.

Von der Machbarkeitsstudie werden erste Detaillierungen erwartet. Hierfür ist es notwendig, die Interessen aller Beteiligten – Bürger, Kommunen, Landkreise und des Zweckverbands auf hessischer wie rheinland-pfälzischer Rheinseite – zu bündeln und abzustimmen.

„Eine BUGA bringt mehr als nur einen schönen Sommer: Dieses Jahrhundertprojekt kann einen wichtigen strukturellen und wirtschaftlichen Impuls für die Welterbe-Region setzen, der noch Jahre lang anhält“, so der Minister.

06.03.2017

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG)

Dürenstraße 44
53173Bonn
Deutschland

Tel.:+49 228 53980-0
Fax:+49 228 53980-9

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