Aus- und Weiterbildung

Meisterbriefe für 135 Gärtnerinnen und Gärtner überreicht

135 Gärtnerinnen und Gärtner erhielten kürzlich ihre Meisterbriefe von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Die Auszeichnung würdigt hervorragende Ausbildung und Fachwissen, wobei 33 Jahrgangsbeste zusätzlich den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhielten. Der Meisterbrief schafft optimale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben.

Bedeutung des Meisterbriefs und Nachwuchsförderung im Gartenbau

Insgesamt 135 Gärtnerinnen und Gärtner haben kürzlich ihre Meisterbriefe erhalten. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner überreichte die Urkunden an 25 Gärtnerinnen und 110 Gärtner im Rahmen der Bayerischen Gartenschau in Alzenau. Eine besondere Auszeichnung erhielten die 33 Jahrgangsbesten, denen zusätzlich der Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung verliehen wurde. Unter diesen befanden sich auch elf Fachagrarwirte, die sich auf Baumpflege und Baumsanierung spezialisiert haben.

Minister Brunner würdigte in seiner Laudatio die Leistungen der Absolventen. Er betonte, dass der Meisterbrief ein Qualitätssiegel für eine hervorragende Ausbildung und exzellentes Fachwissen darstelle. Diese Qualifikation schaffe optimale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben. Gleichzeitig appellierte der Minister an die neuen Meisterinnen und Meister, ihr erworbenes Wissen weiterzugeben und sich aktiv in der Ausbildung des Nachwuchses zu engagieren. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels sei die Nachwuchswerbung für die Betriebe von zunehmender Bedeutung.

Die Herkunft der neuen Meisterinnen und Meister verteilt sich auf verschiedene Fachrichtungen des Gartenbaus. 87 Absolventen stammen aus dem Garten- und Landschaftsbau. Weitere 30 Meister kommen aus dem Zierpflanzenbau, 15 aus dem Bereich Baumschule und drei aus der Staudengärtnerei.

Jeder Absolvent, der seinen Wohn- oder Betriebssitz in Bayern hat, erhält den Meisterbonus der Bayerischen Staatsregierung in Höhe von 1.000 Euro. Dieser Bonus dient laut Minister Brunner als Anreiz und finanzielle Anerkennung für alle, die sich beruflich weiterbilden. Die gartenbaulichen Fachschulen im Freistaat genießen zudem einen überregionalen Ruf: In diesem Jahr stammen 17 Absolventen aus anderen Bundesländern und drei weitere aus Österreich beziehungsweise der Schweiz.

31.07.2015

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