Bedeutung der Auszeichnung und Fachkräftesicherung im Gartenbau
Die 14 Jahrgangsbesten erhielten zusätzlich den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung. Die Bedeutung des Meisterbriefs als „Qualitätssiegel für hervorragende Ausbildung und exzellentes Fachwissen“ wurde hervorgehoben. Dies stelle im Gartenbau einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar und sei für den wirtschaftlichen Erfolg ausschlaggebender als die Betriebsgröße.
Die neuen Meisterinnen und Meister wurden dazu aufgerufen, ihr Wissen weiterzugeben und sich in der Ausbildung der nachwachsenden Gärtnergeneration zu engagieren. Dies sei angesichts des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels für die Betriebe zunehmend wichtig.
Innovationen in Ausbildung und Studium
Der Freistaat bietet im Gartenbau eine Berufsausbildung, die sich an aktuellen Bedürfnissen orientiert. Ab dem kommenden Schuljahr erprobt die Fach- und Technikerschule in Veitshöchheim einen neuen Ansatz: die gemeinsame Unterrichtung der Studierenden der Fachschule und der ersten Klasse der Technikerschule.
Von dieser Maßnahme werden homogenere Jahrgänge und die Vermeidung von Unterrichtsdoppelungen erwartet. Als vorbildlich für den gesamten Agrarbereich gilt der duale Studiengang „Landschaftsbau und Management“ an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, der mit der Ausbildung zum Landschaftsgärtner verbunden ist. Im Juli hat zudem erstmals eine Gruppe die praktische Ausbildung des dualen Studiengangs „Gartenbau“ begonnen.