Bewerbung des Mittelrheintals für die Bundesgartenschau 2031

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Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal bewirbt sich einstimmig um die Ausrichtung der Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2031. Eine Machbarkeitsstudie soll die Grundlage für die offizielle Bewerbung bilden und verschiedene Entwicklungsziele für die Region vorantreiben.

Mittelrheintal strebt BUGA 2031 an: Chancen und Herausforderungen

Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal hat einstimmig beschlossen, sich um die Ausrichtung der Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2031 zu bewerben. Die Vertreter von nahezu 60 Kommunen einigten sich darauf, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Diese Studie soll innerhalb etwa eines Jahres als Grundlage für eine offizielle Bewerbung bei der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) dienen. Eine Entscheidung über den Zuschlag wird voraussichtlich Ende 2027 fallen.

Mit einer möglichen BUGA im Mittelrheintal sind verschiedene Entwicklungsziele verbunden. Dazu gehören eine verbesserte Verkehrsführung, die Eindämmung der Abwanderung, die Reduzierung von Leerständen im Ortsbild sowie die Attraktivierung des Weinbaus. Ziel ist die Schaffung vitaler Gemeinden und die Aufwertung von Zwischenräumen.

Falls der Zuschlag nach Rheinland-Pfalz geht, wird das ganze Land, aber vor allem das Mittelrheintal profitieren. Es wird vielfältige, positive Auswirkungen auf den Tourismus, die wirtschaftliche Entwicklung und die Arbeitsplätze geben.

Dies äußerte Alexander Schweitzer, SPD-Fraktionsvorsitzender. Er betonte zudem, dass das Land Rheinland-Pfalz weitere Investitionen in die Infrastruktur, den Ausbau der Breitbandinfrastruktur und des mobilen Internets leisten werde. Schweitzer hob die Rolle von Innenminister Roger Lewentz hervor, der die Idee einer BUGA 2031 im Mittelrheintal initiiert habe.

Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG), erklärte, dass nun zentrale Fragestellungen aus der Vorstudie bearbeitet und beantwortet werden müssten. Dazu zählen konkrete Projekte, Kosten, die nachhaltige Dauernutzung und Trägerschaften. Er bezeichnete die Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, das die Entwicklung einer Bundesgartenschau zum zweiten Mal auf Augenhöhe mit den Kommunen vorantreibe, als bundesweit vorbildlich.

Die BUGA ist das perfekte Instrument, um integrierte Stadt- und Regionalentwicklungsprozesse in Gang zu bringen. Spannend ist hier, dass Stadt und Land Aufgabenfelder bieten und die Veranstaltungskulisse für Gartenschauen sein werden. Ich versichere Ihnen: Wenn Sie sich heute entscheiden, weiter zu machen, haben Sie uns an der Seite. Wir freuen uns auf dieses Projekt, gemeinsam mit dem gesamten gärtnerischen Berufsstand sowie den Planern und der Fachzunft, die es letztlich umsetzen werden.

Sandner hob hervor, dass die DBG dem Zweckverband als Partner mit 65 Jahren Erfahrung im Bereich Gartenschauen zur Seite stehe.

Frank Puchtler von den Freunden und Förderern der BUGA Mittelrheintal 2031 zeigte sich begeistert von der Idee. Er betonte, dass das Flusstal das Highlight sei und 67 Kilometer auf beiden Seiten in die BUGA einbezogen würden. Geplant sind Schwerpunktorte, um die Flusslandschaft gemeinschaftlich weiterzuentwickeln.

Wir sind Welterbe, wir sind einzigartig, von daher gewinnen wir das auch!

Die nun zu erstellende Machbarkeitsstudie wird Ideen aus der Vorstudie prüfen. Eine dieser Ideen ist eine Gartenschau am, im und auf dem Rhein, möglicherweise als schwimmende Bundesgartenschau. Dabei könnten Schiffe durch das Welterbe fahren, die groß genug sind, um Ausstellungshallen mit Blumen, Pflanzen und ganzen Gärten zu beherbergen. Zudem könnten Gastronomieboote regionale und internationale Spezialitäten anbieten und Badeschiffe an verschiedenen Stellen sicheres Baden im Rhein mit Panoramablick ermöglichen.

Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, wird die BUGA 2031 im Mittelrheintal nach der erfolgreichen BUGA in Koblenz erneut Anlass für einen Besuch der Region bieten.

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