Konzept und Umsetzung in Saarburg: Ein Vorbild für Rheinland-Pfalz
Das Konzept der Gärten von Appeltern zeichnet sich durch eine Vielfalt gärtnerischer Ideen, die Weitläufigkeit des Geländes und das Fehlen restriktiver Abgrenzungen oder Verbotsschilder aus. Besucher können die Schaugärten begehen, Pflanzen berühren und sich frei auf dem Areal bewegen. Auch angeleinte Hunde sind zugelassen. Das Gelände bietet Möglichkeiten zur Erholung, wie das Nutzen von Liegen, Picknicken auf Wiesen oder Schwimmen in einem Naturteich.
Dieses Konzept inspirierte die Stadt Saarburg in Rheinland-Pfalz, auf einem 8,5 Hektar großen Gelände eine kleinere Variante, die Gärten von Saarburg, zu entwickeln. Das Vorhaben wurde in Verbindung mit dem geplanten Wohnbauprojekt Saarburg-Terrassen für das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ eingereicht.
Im April 2019 wurde für die Realisierung eine Fördersumme von fünf Millionen Euro bewilligt. Ben van Ooijen, Gründer und Eigentümer der Gärten von Appeltern, der auch den Masterplan für die Gärten von Saarburg entwarf, äußerte sich positiv:
Dass ein Projekt nach dem Vorbild unseres Schaugartenparks so große Beachtung findet und eine nationale Förderung in Deutschland erhält, ist einfach toll. Ich bin überzeugt, dass die Gärten von Saarburg ein großer Erfolg werden.
Die Umsetzung des Projekts befindet sich derzeit noch in den Anfängen.
Besuch des Originals: Inspiration aus den Niederlanden
Für Interessierte, die bereits jetzt Inspirationen für den eigenen Garten suchen und die Natur genießen möchten, bieten die Gärten von Appeltern in den Niederlanden eine Möglichkeit. Der Schaugartenpark ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. An den Wochenenden stehen Landschaftsgärtner für eine kostenlose Beratung zum eigenen Grundstück zur Verfügung.


