Auszeichnung für nachhaltiges Engagement
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft würdigt jährlich Unternehmen und Einrichtungen, die nachhaltiges Wirtschaften mit unternehmerischem Erfolg verbinden. Diese Betriebe zeichnen sich durch Umweltverträglichkeit und hohe Qualität aus, wobei ihr ökologisches Engagement über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht.
Die Initiative „Natur im Garten“ wurde in der Kategorie „Bildungseinrichtungen“ für ihr Kompetenzzentrum in Tulln ausgezeichnet. Seit 1990 können umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen das Österreichische Umweltzeichen erhalten. Aktuell tragen über 4.290 Produkte und Dienstleistungen dieses Zeichen.
Engagement für Umwelt- und Klimaschutz
Bei der Verleihungsveranstaltung überreichte Umweltminister DI Andrä Rupprechter das Umweltzeichen an 30 österreichische Betriebe in 15 Kategorien. Er betonte:
Mit dieser Auszeichnung zeigen wir, dass sich Viele auch über die gesetzlichen Vorgaben hinaus engagieren. Zugleich verstärken wir ihre Vorbildwirkung. Für erfolgreichen Umwelt- und Klimaschutz müssen alle an einem Strang ziehen.
„Natur im Garten“ erhielt 2016 die Umweltzeichen-Urkunde als einer von drei Betrieben in der Kategorie „Bildungseinrichtungen“. Landeshauptfrau-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner gratulierte:
Wir freuen uns, dass die Aktion ,Natur im Garten‘ das Umweltzeichen für Bildungseinrichtungen führen darf. Mit dieser Auszeichnung belegen wir, dass uns die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung über die gartenfachliche und pädagogische Kompetenz hinaus ein Kernanliegen ist, um die Ökologisierung von Gärten und Grünräumen in die Köpfe und Herzen der Menschen zu transportieren.
Seit 1990 wurden in ganz Österreich 131 Schulen und Bildungseinrichtungen nach den strengen Kriterien des Umweltzeichens erfolgreich geprüft und ausgezeichnet.
Bedeutung für den ökologischen Gartenbau
Die 1.156 vorbildlichen Betriebe in Österreich, die das Umweltzeichen führen, erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 935 Millionen Euro. Innerhalb eines halben Jahres verzeichnete das Österreichische Umweltzeichen ein Umsatzwachstum von 8,5 Prozent, was die Bedeutung des Umweltschutzes für Konsumenten unterstreicht. Für „Natur im Garten“ als Bildungsanbieter ist es zentral, neben der Unterstützung ökologischer Kaufentscheidungen auch nachhaltiges Handeln zu etablieren.
Im Gartenbau bedeutet dies, einen lebendigen Boden durch organische Düngung zu fördern, Nützlingen und Artenvielfalt durch den Verzicht auf Pestizide Raum zu geben und Moorlandschaften durch torffreies Gärtnern zu schützen. Die Bildungsangebote von „Natur im Garten“ sind zukunftsorientiert, hinterfragen umweltbelastende Produktionsverfahren und Verhaltensweisen und bieten Problemlösungen an. Die Teilnehmer erhalten fundiertes und vielfältig aufbereitetes Praxiswissen für die Herausforderungen im ökologischen Gartenbau.
