Hintergrund und politische Ziele der Biokraftstoff-Förderung
Das Ziel der Richtlinie ist es, bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 20 % Biokraftstoffen am gesamten Kraftstoffverbrauch im Straßenverkehr zu erreichen. Deutschland hatte bereits 2005 das damalige Ziel von 2 % Biokraftstoffanteil deutlich übertroffen, indem Biokraftstoffe 3,75 % des Gesamtkraftstoffverbrauchs bezogen auf den Energiegehalt ausmachten. Die Bundesregierung hat zudem ihre Absicht erklärt, das indikative EU-Ziel eines energetischen Anteils von 5,75 % Biokraftstoffen am gesamten Kraftstoffmarkt bis 2010 zu erreichen. Zur Umsetzung dieser Ziele wurde eine Quotenverpflichtung für biogene Kraftstoffe eingeführt, die am 1. Januar 2007 in Kraft trat. Biokraftstoffe werden zudem steuerlich begünstigt.
Technische Details der umweltfreundlichen Bio-Version
Die Bio-Version der ETESIA Aufsitzmäher basiert auf den regulären Diesel-Modellen und ist äußerlich nicht von diesen zu unterscheiden. Die Anpassungen betreffen die internen Komponenten: Die eingesetzten Öle und Fette wurden durch Bioöle und Biofette ersetzt. Der normale Dieselkraftstoff kann durch Biodiesel des Typs B 30 ersetzt werden, ohne dass Motoränderungen erforderlich sind. Dies ist möglich, da der verwendete Lombardini-Motor bis zu 30 % Bio-Öl verträgt.
Biodiesel des Typs B 30 ist ein Kraftstoffgemisch, das aus Diesel und bis zu 30 % Rapsmethylester besteht. Die Bio-Versionen der Modelle H100D, H124D und H144M sind nicht sofort lieferbar. Bei Interesse ist eine Anfrage für eine Sonderproduktion bei ETESIA erforderlich, da ein Umrüsten bereits produzierter Maschinen nicht möglich ist. Der Aufpreis für diese Bio-Versionen wird voraussichtlich etwa 450 € betragen.
