Film zur Nachwuchsgewinnung: Emotionale Ansprache für den Gärtnerberuf
Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) hat einen neuen Recruiting-Film veröffentlicht, der die Produktvielfalt des Gartenbaus darstellt und für eine Ausbildung in der grünen Branche wirbt. Der Film soll junge Menschen emotional ansprechen und für den Gärtnerberuf begeistern.
Anja Hübner, Projektkoordinatorin der ZVG-Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“, erläutert die Intention des Films:
Seien es Blumensträuße, Parks, Obst oder Gemüse - gärtnerische Produkte und gärtnerische Dienstleistungen begegnen den jungen Menschen tagtäglich und wecken positive Emotionen. Bei der täglichen Begegnung mit dem Gartenbau setzt der neue Film zur Berufsorientierung an und lässt die Zuschauer emotional in den Gartenbau eintauchen.
Der Film begleitet eine junge Gärtnerin auf ihrem Arbeitsweg. Dabei werden verschiedene Situationen gezeigt, in denen Produkte und Dienstleistungen des Gartenbaus präsent sind. Ein Rückblick im Schnelldurchlauf illustriert beispielhaft den Entstehungsprozess verkaufsfertiger Pflanzen.
Hintergrund und Einsatz des Films
In den letzten zwei Jahren hat der Gartenbau eine gestiegene Wertschätzung erfahren, was sich in einer Zunahme der Neuverträge in der Gärtnerausbildung widerspiegelt. Trotz dieser Entwicklung besteht weiterhin ein Bedarf an Fachkräften in den Betrieben.
Konzipiert wurde der Film vom Grünen Medienhaus (GMH), der Leadagentur der seit 2013 bestehenden Nachwuchswerbekampagne. Der ZVG plant, den Film vielseitig im Rahmen seiner Kampagne einzusetzen. Auch einzelne Betriebe können den Film auf ihren Webseiten oder Social-Media-Kanälen nutzen, um Auszubildende zu gewinnen.
Die ursprüngliche Freischaltung des Films war für den „Tag der Ausbildung“ auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) Essen vorgesehen. Diese Veranstaltung, bei der jährlich rund 500 Schülerinnen und Schüler über Ausbildungsmöglichkeiten im Gartenbau und der Floristik informiert werden, musste jedoch gemeinsam mit der IPM abgesagt werden.
