Neues DLG-Merkblatt zur Herbizidresistenz im Ackerbau

Unkrautbekämpfung

Der DLG-Ausschuss für Pflanzenschutz hat ein neues Merkblatt zur Herbizidresistenz im Ackerbau veröffentlicht. Unter der Leitung von Dr. Lena Ulber (JKI) und Klaus Gehring (LfL) werden der aktuelle Stand der Resistenzentwicklung, die Mechanismen und praxisrelevante Strategien zur Vermeidung von Resistenzen detailliert dargestellt. Ziel ist der langfristige Erhalt der Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln.

Hintergründe und Strategien zur Vermeidung von Herbizidresistenzen

Der DLG-Ausschuss für Pflanzenschutz hat ein neues Merkblatt zum Thema Herbizidresistenz veröffentlicht. Unter der Leitung von Dr. Lena Ulber vom Julius Kühn-Institut (JKI) und Klaus Gehring von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) wurde der aktuelle Stand der Resistenzentwicklung sowie die zugrundeliegenden Mechanismen detailliert aufbereitet.

Aus diesen Erkenntnissen leiten die Autoren praxisrelevante Strategien zur Vermeidung von Resistenzen ab. Diese Empfehlungen stehen im Einklang mit den zehn Thesen der DLG: Signale erkennen, Weichen stellen, Vertrauen gewinnen.

Die Prävention von Resistenzen gegenüber Pflanzenschutzmitteln stellt eine zentrale Herausforderung im modernen Pflanzenschutz dar. Ziel ist es, die Wirksamkeit spezifisch wirkender Pflanzenschutzmittel langfristig zu erhalten. Dies erfordert einen Einsatz der Wirkstoffe, der den Selektionsdruck minimiert.

Der DLG-Ausschuss für Pflanzenschutz widmet sich daher dem umfassenden Thema des Resistenzmanagements im Ackerbau. Hierzu werden Merkblätter für die drei wesentlichen Wirkstoffgruppen Insektizide, Fungizide und Herbizide erstellt.

Bereits im Herbst 2017 wurde ein DLG-Merkblatt zur Wirkstoffgruppe der Insektizide publiziert. Beide Merkblätter stehen kostenfrei zum Download bereit.

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