Pflege

Ökologische Raupenbekämpfung mit Heißschaumverfahren

Die Hensing GmbH präsentiert den „EPS Killer“, ein innovatives Heißschaumverfahren zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Diese umweltfreundliche Methode schont Bäume und Gesundheit, indem sie Raupen effektiv und giftfrei beseitigt.

Neues Heißschaumverfahren gegen den Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner stellt eine zunehmende Herausforderung für Forstwirtschaft, Kommunen und den Gesundheitsschutz dar. Die Raupen befallen Eichen in großer Zahl, was zu forstlichen Schäden und einer Schwächung der Bäume führt. Gleichzeitig sind die toxischen Brennhaare der Raupen eine Gefahr für den Menschen.

Die Hensing GmbH hat ein neues Verfahren zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners vorgestellt. Dieses System, genannt „EPS Killer“, basiert auf einem Heißwasser-/Heißschaumverfahren und wurde im Landkreis Münster in Anwesenheit von Vertretern des Landesbetriebs Wald und Holz, des Amts für Umwelt- und Verbraucherschutz sowie des Gesundheitsamtes präsentiert.

Die Hensing GmbH hat auf Grundlage ihrer jahrelangen Erfahrung im Bereich der ökologischen Unkrautbekämpfung ein Gerät und einen besonderen Schaum entwickelt, das den Eichenprozessionsspinner wirkungsvoll bekämpft und dabei sicher, effizient und vor allem schonend zur Umwelt ist, ohne Schäden an der Baumsubstanz zu verursachen. Wir nennen dieses Gerät ‚EPS Killer‘.

„EPS Killer“: Giftfreie Bekämpfung schont Baum und Umwelt

Der „EPS Killer“ nutzt ein bewährtes Heißwasser-/Heißschaumverfahren, das bereits zur Unkrautbekämpfung eingesetzt wird. Wasser nahe dem Siedepunkt (ca. 97 °C) wird über eine Lanze zur befallenen Stelle geführt. Gleichzeitig wird ein spezieller organischer Schaum zugeführt.

Unser ‚Organic Foam‘ setzt sich aus Mais- und Kartoffelstärke, Palmkernöl und Kokosnusssaft zusammen. Der entstehende Schaumteppich verlangsamt das Abkühlen, wodurch die Hitze länger und intensiver wirkt, die Eiweißstrukturen der Raupen zerstört werden und diese somit sofort vom Baum fallen und tot sind.

Der abfließende Schaum entfernt zudem umliegende Brennhaare und Häutungsreste vom Baum. Die abgekochten Brennhaare verlieren ihr Gefahrenpotenzial und sind nicht mehr gesundheitsschädlich. Nach der Behandlung müssen lediglich die toten Raupen entfernt werden. Im Gegensatz zu Absaugverfahren, bei denen giftige Raupenhaare wegfliegen können, bietet diese Methode einen Schutz vor Allergieauslösern. Zudem entfällt die aufwendige Entsorgung lebender, toxischer Insekten.

Flexibilität und Handhabung des „EPS Killer“

Das System ermöglicht eine gift- und genehmigungsfreie Insektenbeseitigung direkt am Befallspunkt auf verschiedenen Flächen. Ein geräuschloses Ein-Schlauch-System mit einer speziell entwickelten EPS-Ausbringlanze in Leichtbauweise erleichtert die Handhabung. Dank der kompakten Bauweise kann der „EPS Killer“ nach einer Schulung durch die Hensing GmbH von einer Person bedient werden.

Zwei Geräte unterschiedlicher Größe sowie Schlauchaufroller mit variablen Schlauchverlängerungen von 20 bis 50 Metern ermöglichen eine flexible Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auch auf großen Flächen und Distanzen. Die Wartung der Geräte erfolgt durch den Kundendienst der Hensing GmbH.

Der ‚EPS Killer‘ erweitert unser umfangreiches Produktportfolio um eine sichere, ökologisch unbedenkliche Methode im Bereich der Schädlingsbekämpfung. Gerne erläutern wir die innovative und leistungsstarke Technik der Geräte, die den Eichenprozessionsspinner einfach und sicher den Garaus machen bei Interesse direkt vor Ort.

Der kleinste „EPS Killer“ misst 75 x 95 x 125 cm, wiegt 150 Kilogramm und verfügt über eine Heizleistung von 60 KW. Er benötigt einen Gardena-Wasseranschluss und einen normalen 230-Volt-Stromanschluss. Der Kaufpreis liegt bei knapp unter 20.000 Euro.

04.07.2019

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