Nitrateinträge aus der Landwirtschaft: Herausforderungen für den Grundwasserschutz

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Nitratbelastungen des Grundwassers, oft der Landwirtschaft zugeschrieben, stellen eine große Herausforderung dar. Ein DLG-Kolloquium beleuchtete moderne Methoden und diskutierte Modelle für eine nachhaltige Landbewirtschaftung, die Ökonomie und Grundwasserschutz vereint.

Grundwasserschutz und landwirtschaftliche Praxis im Fokus

Die Wasserrahmenrichtlinie fordert bis zum Jahr 2015 einen „guten Zustand des Grundwassers“. Dieses Ziel ist in vielen Regionen, auch aufgrund historischer Belastungen, schwer zu erreichen. Die notwendige Reduzierung von Nährstoffüberschüssen stellt die Landwirtschaft vor erhebliche Herausforderungen. Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) widmete daher ihr Kolloquium dem Thema „Nitrateinträge aus der Landwirtschaft“.

Die Veranstaltung befasste sich mit der Frage, ob moderne landwirtschaftliche Methoden im Widerspruch zu akzeptablen Nitratbelastungen des Grundwassers stehen. Diskutiert wurden Modelle für eine zukünftige Landbewirtschaftung, die sowohl wirtschaftliche Anforderungen als auch den Grundwasserschutz im Sinne der Nachhaltigkeit gewährleisten. Zudem wurde die Praxis in Nachbarländern beleuchtet und der Stand sowie die Perspektiven einer ökoeffizienten Landwirtschaft in Europa analysiert.

Informationen zur Veranstaltung

Das Kolloquium fand am 5. Dezember im Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie in Berlin statt. Die Teilnahme war nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Teilnahmegebühr betrug 75,- EUR und umfasste das Fachprogramm sowie Speisen und Getränke, einschließlich des Abendbuffets.

Die Rechnung über die Teilnahmegebühr wurde den Teilnehmern per Post zugesandt. Anmeldeschluss war der 28. November 2012. Programm und Anmeldeunterlagen sowie weitere Informationen waren bei der DLG erhältlich.

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