Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung im Fokus der Floriade
Die Expo beleuchtet Aspekte wie Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Recycling. Vorgestellt werden neue Baustoffe, die aus Abfällen des Gartenbaus gewonnen werden, sowie klimaneutrale Materialien. Ein sorgsamer Umgang mit Energie ist dabei ebenso integriert wie die Schaffung attraktiver Umgebungen mit großzügigen Grünflächen, weiten Blickachsen, angelegten Beeten und Wasserflächen.
Die Floriade positioniert die Niederlande als führend im professionellen Gartenbau für Zier- und Nutzpflanzen sowie in einer dynamischen Bauwirtschaft. Die Wahl des Standortes Almere, der jüngsten und am schnellsten wachsenden Stadt der Niederlande, unterstreicht diesen Ansatz.
Almere: Eine Stadt im Wandel
Almere liegt im Süden der Provinz Flevoland, unterhalb des Meeresspiegels auf eingepoldertem Land. Die Stadt entstand in den 1980er Jahren und hat sich seitdem auf 217.000 Einwohner entwickelt, mit weiterhin steigender Tendenz. Nach dem Ende der Floriade wird auf dem Ausstellungsgelände ein neues Wohnviertel namens Hortus entstehen. Dort sollen mehrere Tausend Menschen in einer grünen und rekreativen Umgebung leben. Die notwendige Infrastruktur ist bereits vorhanden.
Bildung und Forschung auf der Expo
Die Floriade bietet Besuchern vielfältige Entdeckungs- und Lernmöglichkeiten. Auf dem Gelände befindet sich auch die Hochschule Aeres, die sich ebenfalls dem Thema „Growing Green Cities“ widmet. Hier werden internationale Spezialisten ausgebildet, die sich mit der Integration von Grün in, an und auf Gebäuden befassen, um lebenswertere Wohn- und Arbeitsräume zu schaffen. Das Hochschulgebäude selbst dient dabei als Experimentierfeld.

