Vorteile von Edelkastanienholz für Koppelzäune
Für die Umzäunung von Pferdekoppeln werden traditionell häufig Eichenzäune eingesetzt. Eine Alternative hierzu stellen Post & Rail Zaunsysteme aus dem Kernholz der Edelkastanie dar. Diese Systeme bieten eine robuste und ausbruchssichere Lösung.
Das Holz der Edelkastanie ist genauso langlebig und stabil wie das der Eiche. Es hat aber noch weitere Vorteile.
Dies erklärt Ulf Manke, Bereichsleiter der re-natur GmbH. Das Unternehmen ist auf natürliche, unbehandelte Zaunsysteme spezialisiert und verwendet für Post & Rail Koppelzäune ausschließlich die Edelkastanie (Castanea sativa).
Eigenschaften und Herkunft der Edelkastanie
Edelkastanienholz ist für Pferde nicht attraktiv als Futterquelle, da die enthaltene Gerbsäure den Tieren nicht schmeckt. Dies verhindert, dass Pferde an den Zäunen nagen. Optisch zeichnen sich die ungespaltenen Zaunpfosten aus Kastanie ebenfalls aus.
Die Bäume für die Koppelzäune von re-natur stammen aus dem Südwesten Frankreichs, wo sie in nachhaltiger Forstwirtschaft von kleinen Betrieben kultiviert werden. Das Holz der Edelkastanie ist hart und beständig. Es erreicht den zweiten Grad der Widerstandsfähigkeit und gilt als resistent.
Langlebigkeit und Sicherheit
Post & Rail Koppelzäune aus Edelkastanie können im Freien bis zu 20 Jahre ohne Anstrich oder Konservierungsmaßnahmen halten. Zur Erhöhung der Langlebigkeit empfiehlt Ulf Manke, in die Pfahllöcher eine Schicht Kiesel einzubringen und die Pfosten mit einer verdichteten Sandschicht zu umhüllen. Dies schützt die Pfähle vor Staunässe.
Die Zäune werden aus dem dichten und widerstandsfähigen Kernholz der Edelkastanie gefertigt. Mit einem Pfostendurchmesser von 12 bis 14 cm sind die Koppelzäune nahezu ausbruchssicher. Die Pfosten sind naturgewachsen rund und nicht gespalten. Erhältlich sind sie in Längen von 1,80 bis 2,50 Metern. Je nach Höhe verfügen die Zäune über zwei oder drei Querstreben (Rails).
