Nachhaltige Bodengitter aus recyceltem Kunststoff
Die Gestaltung von Außenanlagen bietet Planern und Architekten die Möglichkeit, aktuelle Herausforderungen wie Flächenversiegelung und Hochwasser zu adressieren. Produkte aus Sekundärrohstoffen können hierbei einen Beitrag leisten, indem sie versiegelungsfreie Flächen ermöglichen und gleichzeitig die Umweltbilanz von Bauvorhaben verbessern.
Ein Beispiel hierfür sind Bodengitter, die aus aufbereiteten Folienabfällen und Verpackungsmüll hergestellt werden. Durch die Nutzung von LDPE (Low-Density Polyethylene) aus einem 360°-Recyclingprozess wird Kunststoffmüll reduziert. Diese Bodengitter ermöglichen eine versiegelungsfreie Bauweise, die Böden belastbar macht, aber ihre natürlichen Funktionen erhält. Regenwasser kann so direkt vor Ort versickern, was teure Drainagen oft überflüssig macht.
Vorteile versiegelungsfreier Flächen
Die Verlegung von Bodengittern kann schneller erfolgen als bei herkömmlichen Pflasterlösungen. Die Gestaltungsmöglichkeiten bleiben dabei vielfältig, da die Gitter begrünt oder mit Schüttgut gefüllt werden können. Dies führt zu optisch ansprechenden Flächen ohne Pfützenbildung. Gleichzeitig wird die Biodiversität geschont und die Evapotranspiration kann nahezu ungehindert stattfinden.
Versiegelungsfreie Flächen tragen dazu bei, die Auswirkungen von Starkregenereignissen und Hitzeinseln zu mindern. Die Bodengitter sind als deutsches Markenprodukt durch NATO, RAL und TÜV geprüft und werden seit über 25 Jahren international eingesetzt. Das Anwendungsspektrum ist breit und umfasst unter anderem Regenrückhaltebecken, Parkplätze, Stellflächen, Feuerwehrzufahrten, Wege, Erosionsschutzmaßnahmen und Straßenbankette.
Das Bodengittersystem bietet für verschiedene Aufgaben passende Lösungen und soll dort ansetzen, wo herkömmliche Rasengitterplatten an ihre Grenzen stoßen.
