Ein Zeichen der Verbundenheit auf der Landesgartenschau
Gebhart und Schindler, die die Regionen Südpfalz und Neustadt-Speyer vertreten, betonten die Bedeutung des Élysée-Vertrags. Sie bezeichneten die deutsch-französische Freundschaft als einen Glücksfall für beide Länder. Die gemeinsame Baumspende mit Frédéric Reiss, der die Region Elsass in der französischen Nationalversammlung repräsentiert, wurde als Ausdruck dieser Freundschaft verstanden.
Am 22. Januar 2013 werden die Abgeordneten der Assemblée Nationale und des Deutschen Bundestages anlässlich des 50. Jahrestags des Freundschaftsvertrags gemeinsam in Berlin tagen. Das Gelände der Landesgartenschau, eine ehemalige französische Kaserne, bot einen passenden Rahmen für diesen symbolischen Akt der Verbundenheit.
Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer würdigte die deutsch-französische Versöhnung als eine der größten Leistungen des 20. Jahrhunderts und hob ihre Bedeutung für den Frieden in Europa hervor. Die Magnolie wurde vor der Geschäftsstelle der Landesgartenschau gepflanzt und soll dem Gelände eine besondere Note verleihen.
Bedeutung für die Zukunft der Freundschaft
Der Baum soll auch in Zukunft die deutsch-französische Freundschaft symbolisieren. Matthias Schmauder, Geschäftsführer der Landesgartenschau, begrüßte den Besuch der Politiker. Er hob den völkerverbindenden Charakter der Landesgartenschau Landau hervor.
Schon heute erreichen uns Anfragen aus Frankreich. Wir hoffen 2014 auch viele französische Besucher in Landau begrüßen zu dürfen!
