Innovative Ansätze zur Vermittlung von Pflanzenwissen im GaLaBau
Die Vermittlung von Pflanzenkenntnissen an Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau stellt eine zentrale Herausforderung dar. Oftmals ist das Interesse der Jugendlichen an botanischen Themen begrenzt. Das diesjährige Weiterbildungsseminar der Ausbilder (WdA) an der LAGF Großbeeren, geleitet von Annette Senge und Melanie Kirsch, widmete sich vom 15. bis 16. Februar der Frage, wie Pflanzenkenntnisse kompetent und zeitgemäß vermittelt werden können.
Methoden und Hilfsmittel zur Wissensvermittlung
Im Rahmen des Seminars wurden verschiedene didaktische Ansätze vorgestellt. Materialien wie laminierte Blätter, Zapfen, Fruchtstände und Zweige dienten der praktischen Bestimmung. Botanische Namen wurden durch den Einsatz von Eselsbrücken, Eurythmie und multisensorischen Verknüpfungen erarbeitet und veranschaulicht.
Annette Senge präsentierte vielfältige Ideen, um das Interesse an botanischen Namen und der Pflanzenverwendung spielerisch zu wecken. Dazu gehörte ein Spiel namens „Baum, Strauch, Staude“, das dem Prinzip von „Stadt, Land, Fluss“ ähnelte. Melanie Kirsch ergänzte dies durch die Vorstellung technischer Hilfsmittel für das Pflanzenlernen.
Vorgestellt und verglichen wurden unter anderem das digitale AuGaLa-Pflanzenbuch für Smartphones, verschiedene Bestimmungs-Apps sowie klassische Pflanzenlexika. Die Veranstaltung unterstrich, dass für Ausbilder im GaLaBau nicht nur exzellentes Pflanzenwissen entscheidend ist, sondern auch die Fähigkeit, dieses Wissen effektiv an die Auszubildenden weiterzugeben.
Die 20 teilnehmenden Ausbilder nahmen zahlreiche Anregungen und Denkanstöße mit, um ihre Auszubildenden für die Pflanzenwelt, die ein grundlegendes Handwerkszeug im Gärtnerberuf darstellt, zu begeistern.
