Landesgartenschau als Motor der Regionalentwicklung
Mertz besuchte das Baugelände der Landesgartenschau Papenburg auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann. Begleitet wurde er von Vertretern des Wirtschaftsverbandes Gartenbau Niedersachsen/Bremen (WGV) sowie Bürgermeister Jan Peter Bechluft und Landesgartenschau-Geschäftsführer Lars Johannson.
Der Rundgang begann am "Achterdeck", einer ins Wasser ragenden Plattform, und führte entlang der "Reling I" der "MS Blühende Papenburg" um das Gelände. Mertz und Connemann waren sich einig, dass Gartenschauen ein Instrument der modernen Stadt- und Regionalentwicklung darstellen.
Gitta Connemann, Vorsitzende des Agrar-Ausschusses im Bundestag, hob hervor, dass eine Gartenschau in einer Gartenbau-Hochburg wie Papenburg dazu beitrage, die ästhetische Seite des Grüns neben der wirtschaftlichen Bedeutung der Branche sichtbar zu machen. Sie lobte die Stadt Papenburg für die Ausrichtung der Landesgartenschau, insbesondere da in Niedersachsen keine gesonderte Landesgartenschauförderung existiert.
Nachhaltige Stadt- und Tourismusentwicklung durch Gartenschauen
Bürgermeister Jan Peter Bechtluft erinnerte daran, dass der Impuls für die dritte Bewerbung um die Landesgartenschau aus der Papenburger Wirtschaft kam, namentlich vom Fördervereinsvorsitzenden und Gärtner Gerhard Schulz. Eine Zusage über eine Million Euro an Investitionsbeteiligung habe die Entscheidung der Stadt für die Landesgartenschau maßgeblich beeinflusst.
Bechtluft betonte, dass die Veränderungen in der Stadt, im Park und an der Alten Werft bereits erkennbar seien. Er erklärte:
[cite_start]Unser Ziel ist, mit der Gartenschau eine nachhaltige Stadt- und Tourismusentwicklung neben dem Industrietourismus anzustoßen[cite: 20].
