Besucherentwicklung und Herausforderungen der Gartenschau
Der Minister prognostiziert einen weiteren Anstieg der Besucherzahlen in den kommenden Wochen. Ein Beispiel hierfür war der vergangene Sonntag, der mit angenehmeren Temperaturen einen Tagesrekord von 6.000 Gästen verzeichnete. Eine besondere Herausforderung für die Organisatoren stellte die extreme Trockenheit der letzten Wochen dar, die einen hohen Bewässerungsaufwand für die Pflanz- und Rasenflächen erforderte.
Konzept und bleibende Werte
Das Konzept der Gartenschau trifft nach Aussage des Ministers den Geschmack der Besucher. Mit dem Generationenpark und dem Energiepark wurden zwei neue Parkanlagen geschaffen, die als Erholungsräume und Treffpunkte dienen. Diese Parks thematisieren das Miteinander von Jung und Alt sowie erneuerbare Energiequellen.
Die Gartenschau bereichert die Region zudem mit 500 neu gepflanzten Bäumen und Sträuchern sowie einer Vielfalt an Sommerblumen und Stauden. Brunner hob hervor, dass die Bürger von Alzenau die eigentlichen Gewinner der Gartenschau seien, da solche Veranstaltungen bleibende Werte schaffen, die auch zukünftigen Generationen zugutekommen.
Gartenschauen schaffen bleibende Werte, für die auch noch die nachfolgenden Generationen dankbar sein werden.
Für die Gartenschau in Alzenau wurden rund neun Hektar Grün- und Naherholungsflächen neu angelegt. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf etwa fünf Millionen Euro, wovon der Freistaat 1,6 Millionen Euro und die Europäische Union 600.000 Euro beisteuerten. Die Gartenschau ist noch bis zum 16. August täglich von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet.
