Verbände und Organisationen

Gartenbauwissenschaftliche Jahrestagung beleuchtet Klimafolgen und Zukunftsaspekte

Die 52. Jahrestagung der DGG und des BHGL befasste sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Gartenbau. Experten diskutierten Zukunftsstrategien und die Bedeutung der Zusammenarbeit von Praxis und Wissenschaft.

Zusammenarbeit von Praxis und Wissenschaft als Schlüssel zur Zukunft

Hartmut Weimann, Vizepräsident des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG), betonte in seinem Grußwort die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen gärtnerischer Praxis und Gartenbauwissenschaft. Dies sei entscheidend, um den zukünftigen Herausforderungen der Branche begegnen zu können.

Angesichts gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und demographischer Herausforderungen für den gärtnerischen Berufsstand hob Weimann die Notwendigkeit einer qualitativen Lehre sowie wissenschaftlicher Begleitung und Beratung hervor. Er äußerte sich besorgt über die strukturellen Herausforderungen, denen Lehre, Forschung und Wissenschaft aktuell gegenüberstehen.

Vielfältiges Tagungsprogramm und Nachwuchsförderung

Das Tagungsprogramm umfasste ein breites Spektrum an Zukunftsthemen aus allen Fachsparten des Gartenbaus. Über 200 Gäste aus Wissenschaft und Forschung nahmen teil. Neben mehr als 60 Vorträgen zum Tagungsthema gab es eine Postersession und Workshops auf dem Campus der Hochschule.

Der BHGL förderte erneut junge Talente aus der Wissenschaft mit seinem Posterpreis und der Green Challenge. Prof. Dr. Uwe Schmidt, Präsident der DGG, bezeichnete die Veranstaltung als ein Highlight für die beiden ausrichtenden Verbände.

08.03.2018

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