Ein neues Wahrzeichen für die IGA Berlin 2017
In Berlin entsteht im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA Berlin 2017) erstmals eine Kabinen-Seilbahn. Kürzlich wurde die erste Stütze für das Projekt errichtet, das von der Südtiroler LEITNER AG realisiert wird. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller begleitete den Baubeginn des Vorhabens.
Die Seilbahn wird ab dem 13. April 2017, dem Eröffnungstag der IGA, Passagiere auf einer Strecke von 1,5 Kilometern barrierefrei über das rund 100 Hektar große Ausstellungsgelände transportieren. Während der Fahrt erhalten Besucher einen Blick auf die Parklandschaft mit den Gärten der Welt und dem Kienbergpark. LEITNER wird die Anlage über die Dauer der IGA hinaus als Infrastruktur betreiben.
Berlin wird im Jahr 2017 mit der IGA zum Schaufenster für die grüne zukunftsweisende Gestaltung einer modernen und wachsenden Metropole. Die Seilbahn, die dafür entsteht, ist eine spektakuläre Attraktion und dabei gleichermaßen ein zukunftsweisender Ausstellungsbeitrag für ein mögliches umweltfreundliches Verkehrsmittel in Großstädten.
Die IGA hat es möglich gemacht: Erstmalig wird es in Berlin eine Kabinen-Seilbahn geben. Die Fahrt wird ein barrierefreies Erlebnis für die ganze Familie. Und die Seilbahn trägt entscheidend zur verbesserten Anbindung des IGA-Geländes mit dem Kienbergpark und den Gärten der Welt an die Innenstadt bei – über eine direkte Anbindung an die U-Bahnlinie U5.
Die Seilbahn für die IGA Berlin 2017 ist für uns eine Investition in den Zukunftsmarkt 'urbane Seilbahnen'. Die Anlage ist die perfekte Kombination aus touristischer Attraktion und städtischem Verkehrsmittel. Zudem ermöglicht sie es uns, in einer innovativen Metropole wie Berlin mit einem nachhaltigen Mobilitätskonzept Präsenz zu zeigen.
Baufortschritt und Umweltaspekte
Mit der Errichtung der ersten Stütze hat der Bau der Seilbahn begonnen. Parallel dazu wird die Mittelstation montiert, und die Fundamentarbeiten an den beiden weiteren Stationen haben ebenfalls begonnen. Bis April sollen die Arbeiten an den mechanischen Teilen der Stützen und Stationen abgeschlossen sein, woraufhin der Seilzug erfolgen kann. Nach Anlieferung der Kabinen ist im Spätsommer der Probebetrieb geplant. Dies soll ausreichend Zeit für die architektonische Fertigstellung der Stationen „Kienbergpark“ und „Gärten der Welt“ inklusive Begrünung bis zum Start der Internationalen Gartenausstellung ermöglichen.
Bei den Bauarbeiten werden Umweltaspekte berücksichtigt. Bereits in der Planungsphase wurden die Belange von Natur und Landschaft im Wuhletal einbezogen. Eine ökologische Baubegleitung soll den Schutz der lokalen Tier- und Pflanzenwelt gewährleisten.
