Praxistest in der Kiesgrube Dreher
Trimble veranstaltete vom 22. bis 24. Juni in der Kiesgrube Dreher bei Frankfurt am Main seine erste europäische Veranstaltung für 3D-gesteuerte Asphaltfertiger, Kaltfräsen und Walzenzüge. Zielgruppe waren Unternehmen aus dem Straßenneubau und der Straßensanierung. Die Teilnehmer konnten die im April auf der bauma 2010 vorgestellten Systeme direkt an Maschinen testen.
Die Veranstaltung umfasste ein zweitägiges Training für Trimble-Vertriebspartner, gefolgt von einem Kundentag. An diesem Tag hatten rund 100 interessierte Straßenbauunternehmer die Möglichkeit, die Systeme selbst zu erproben. Die Kiesgrube bot ein geeignetes Terrain für die Baumaschinen.
Vorgestellte Maschinen und Systeme
Im Rahmen der Veranstaltung wurden folgende Maschinen und Systeme präsentiert:
- Ein ABG Asphaltfertiger mit der 2D-Steuerung Trimble PCS400 Paving Control System.
- Ein ABG Asphaltfertiger mit der 3D-Steuerung Trimble PCS900 Paving Control System.
- Ein CAT Walzenzug mit dem 3D-Verdichtungssystem AccuGrade® Compaction.
- Eine Wirtgen Kaltfräse mit dem 3D-Tachymetersystem Trimble GCS900 Grade Control System und einer Universal Total Station (UTS).
Die Besucher konnten die Trimble-Lösungen sowohl theoretisch als auch praktisch kennenlernen. Der Kundentag begann mit einer Begrüßung und theoretischen Erläuterungen der Technologien sowie Praxisbeispielen. Anschließend wurden die Maschinen vorgeführt und die Kunden konnten die Systeme eigenhändig testen. Vertriebspartner betreuten die Kunden in ihrer jeweiligen Landessprache.
Während der Veranstaltung fanden Gespräche zwischen Herstellern und Anwendern statt. Viele Kunden waren bereits mit 3D-Steuerungen für Raupen, Grader und Bagger vertraut. Der Einsatz dieser Technologien auf Fertigern, Fräsen und Walzenzügen stellte für einige jedoch Neuland dar. Angesichts des Wettbewerbsdrucks und steigender Preise im Straßenbau war das Interesse an Produktivitätssteigerungen groß.
Der Einsatz von digitalem Deckenbuch, Achsen und Gradienten auf der Maschine ermöglicht ein präziseres Fräsen und Asphaltieren. Dies reduziert den Bedarf an Leitdrähten und führt zu Einsparungen bei Einbaumaterial.
Vorteile der 3D-Lösungen
Die 3D-Lösungen von Trimble für Fertiger und Fräsen bieten folgende Vorteile:
- Drahtloser Einbau und profilgerechtes Fräsen.
- Geringerer Verbrauch von Asphalt und hydraulisch gebundener Tragschicht (HGT).
- Verbesserte Ebenheit der Fahrbahndecke.
Für Erdbauwalzen ergeben sich folgende Vorteile:
- Kontinuierliche Messung und Aufzeichnung von Bodensteifigkeit und Überdeckung.
- Frühzeitiges Erkennen von Schwachstellen.
- Homogenere und konsistentere Verdichtung.
Die Veranstaltung ermöglichte den Aufbau neuer Kontakte und den Austausch von Fachwissen. Die Teilnehmer erhielten Informationen und Anregungen für ihre Unternehmen. Die Trimble Straßenbauveranstaltung ist Teil der "Trimble Construction Live"-Veranstaltungsreihe, die mehrmals jährlich in verschiedenen Ländern stattfindet.
