Effiziente Funktionsweise und breite Anwendungsbereiche
Die intensive Infrarot-Strahlung erhitzt das Pflanzengewebe kurzzeitig. Bereits Temperaturen von 70° C in der Pflanzenzelle genügen, um die Eiweißzellen zum Platzen zu bringen. Dies leitet den Verwelkungsprozess umgehend ein. Durch den Abbruch der Photosynthese trocknet das geschädigte Gewebe aus, und die Pflanze stirbt ab.
Der Anwendungsbereich der Infrarot-Geräte ist vielseitig und reicht vom Privatgarten über kommunale Flächen, Friedhöfe und Gärtnereien bis hin zu Sportanlagen. Im Vergleich zu herkömmlichen Abflammgeräten zeichnet sich diese Methode durch einen Energieverbrauch von unter 1 ct/m² und einen geringen CO2-Ausstoß aus. Die Infrarot-Geräte verhindern eine unkontrollierte breite Strahlung und ermöglichen randgenaues Arbeiten, da keine Abstrahlung seitlich oder nach oben erfolgt.
Ökologische Vorteile und verschiedene Gerätevarianten
Im Gegensatz zu anderen thermischen Geräten mit offener Flamme entstehen bei der Infrarot-Technik keine Energieverluste. Nutzpflanzen und Bodenlebewesen außerhalb des Arbeitsbereiches werden geschützt. Die Geräte arbeiten geräuschlos und hinterlassen keine Rußrückstände. Ein Arbeiten zwischen Kulturen ist möglich, wobei teilweise Mehrfachbehandlungen erforderlich sein können.
Diese Methode bietet eine ökologisch sinnvolle Alternative zur Wildkrautbeseitigung im Gartenbau und im kommunalen Bereich. Die InfraWeeder-Geräte können auf wassergebundenen Flächen, Pflasterflächen wie Natursteinen oder Marmor sowie in Kulturen eingesetzt werden. Für schwer zugängliche Stellen eignen sich handgeführte Modelle, die für bequemeres Arbeiten mit einem Radset ausgestattet werden können. Für größere Flächen sind fahrbare Modelle besser geeignet.
Das Angebot der InfraWeeder umfasst acht Grundgeräte. In Deutschland werden die InfraWeeder Geräte von der Reinhold Müller – Maschine + Technik – in Rastatt vertrieben.
