Ein grünes Zeichen für ein vereintes Europa
Die Baumschule Lorberg hat im Rahmen des Projekts TREES CONNECT 200 Resista-Ulmen gestiftet. Diese Bäume wurden entlang des Europaradwegs R1 auf dem Abschnitt zwischen Berlin und St. Petersburg gepflanzt. Die Aktion soll ein Zeichen für ein vereintes und friedliches Europa setzen.
Ein achtköpfiges Team, darunter Stefan H. Lorberg, Inhaber und Geschäftsführer der Baumschule Lorberg, hat sich kürzlich am Brandenburger Tor auf den Weg gemacht, um die 2.350 Kilometer lange Strecke nach St. Petersburg mit dem Fahrrad zurückzulegen. Ziel ist es, sich einen persönlichen Eindruck von dieser neuen grünen Ost-West-Verbindung zu verschaffen.
„Sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus politischer, sozialer und persönlicher Sicht liegt mir und uns ein friedliches und gemeinsames Europa ganz besonders am Herzen“, so Lorberg. „Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse ist es uns daher wichtig, das Zusammenwachsen von Ost und West aktiv mitzugestalten.“
Lorberg betont, dass ein grünes Projekt wie TREES CONNECT hierfür ideal sei. Die Schönheit der Natur könne Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Sprache oder ihrem politischen System gleichermaßen erfreuen.
Die Radfahrer planen, St. Petersburg pünktlich zum 52. Weltkongress der International Federation of Landscape Architects am 10. Juni zu erreichen. Dort soll im Rahmen eines offiziellen Termins die letzte Resista-Ulme für das Projekt TREES CONNECT gepflanzt werden.
Die Baumschule Lorberg zählt zu den führenden Baumschulen in Europa und unterhält enge Beziehungen zum osteuropäischen Raum. Das 1843 gegründete Familienunternehmen war beispielsweise im Jahr 2012 maßgeblich an der Restaurierung des St. Petersburger Sommergartens beteiligt.
