Neuer Termin schafft Planungssicherheit für Naturstein im GaLaBau
Die Stone+tec als zentraler Branchentreff für Naturstein in Mitteleuropa wird nicht wie geplant im Juni 2020 stattfinden. Die NürnbergMesse hat gemeinsam mit dem Fachbeirat entschieden, die Veranstaltung in den Zeitraum Mai/Juni 2021 zu verlegen. Damit reagiert die Messe auf die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie und schafft frühzeitig Planungssicherheit für alle Beteiligten.
Für Betriebe im Garten- und Landschaftsbau, die regelmäßig mit Naturstein, Plattenmaterialien und Gestaltungselementen arbeiten, bedeutet die Verschiebung eine verlässliche Grundlage für die eigene Jahresplanung. Gerade im Bereich hochwertiger Außenanlagen, bei Terrassen, Wegen und repräsentativen Flächen, ist die Messe ein wichtiger Impulsgeber für Materialien, Verarbeitungstechniken und Trends.
Entscheidung mit Blick auf Markt und Planungssicherheit
Die Terminverlegung basiert auf einer umfassenden Bewertung der aktuellen Situation. Neben der dynamischen Entwicklung der Pandemie wurden auch Rückmeldungen aus der Branche sowie Veränderungen im internationalen Messekalender berücksichtigt. Ziel war es, für Aussteller und Besucher eine tragfähige Perspektive zu schaffen.
Die Stone+tec bündelt traditionell Anbieter und Verarbeiter aus den Bereichen Bau, Denkmalpflege, Grabmal und Gestaltung. Für GaLaBau-Betriebe ist insbesondere das Segment der gestalterischen Anwendungen relevant, etwa bei der Auswahl langlebiger Materialien für Außenräume oder bei individuellen Kundenlösungen im hochwertigen Privatgarten.
„Die Branchenverbände, der Fachbeirat der Stone+tec und die NürnbergMesse als Veranstalter sind sich einig: Mit der terminlichen Verschiebung ins Jahr 2021 verbindet sich die Chance, die Stone+tec in einem wirtschaftlich und gesellschaftlich deutlich stabileren Umfeld, gerade mit Blick auf die wichtigen Natursteinregionen, stattfinden zu lassen“
Relevanz für den GaLaBau bleibt hoch
Die Messe gilt als wichtiger Treffpunkt für die gesamte Naturstein-Wertschöpfungskette. Für den Garten- und Landschaftsbau stehen insbesondere Anwendungen im Fokus, bei denen Materialqualität, Bearbeitung und Gestaltung zusammenkommen. Dazu zählen unter anderem:
- Terrassen- und Wegebau mit Naturstein
- Gestaltung von Außenanlagen und Freiräumen
- Sonderlösungen im Objekt- und Privatbereich
- Bearbeitungstechniken und Oberflächenveredelung
Mit der Verschiebung entsteht die Möglichkeit, diese Themen in einem stabileren Marktumfeld zu präsentieren und zu diskutieren. Für Betriebe bedeutet das bessere Rahmenbedingungen für Investitionsentscheidungen sowie für den Ausbau von Geschäftsbeziehungen.
Fachprogramm mit Fokus auf Zukunft und Handwerk
Auch inhaltlich bleibt die Stone+tec auf Zukunftsthemen ausgerichtet. Das Fachprogramm soll neue Impulse für ein traditionsreiches Handwerk liefern und richtet sich an Verarbeiter aus Bau, Denkmalpflege, Friedhof und Gestaltung. Damit bleibt die Messe auch für den Garten- und Landschaftsbau eine relevante Plattform für Wissenstransfer und Vernetzung.
Die frühzeitige Entscheidung zur Verschiebung schafft klare Verhältnisse für alle Marktteilnehmer. Für GaLaBau-Betriebe bietet sich damit die Chance, die Teilnahme an der nächsten Ausgabe gezielt vorzubereiten und die Entwicklungen im Bereich Naturstein strategisch in die eigene Projektplanung einzubeziehen.
