Erweiterung des Fuhrparks mit Liebherr-Erdbewegungsmaschinen
Die Feickert Bauunternehmen, ein seit über 70 Jahren im Tief- und Spezialtiefbau tätiges Unternehmen, hat seinen Maschinenpark um vier weitere Liebherr-Erdbewegungsmaschinen erweitert. Die Investition umfasst zwei Mobilbagger und zwei Raupenbagger, die seit Frühjahr 2021 auf Baustellen im Straßen-, Tief-, Kanal- und Wasserleitungsbau zum Einsatz kommen. Die langjährige Geschäftsbeziehung zwischen Feickert und Liebherr besteht bereits seit 1955.
Der Fuhrpark von Feickert, der rund 220 Maschinen umfasst, besteht zur Hälfte aus Liebherr-Geräten. Neben den neuen Maschinen setzt das Unternehmen auch auf Liebherr-eigene Schnellwechselsysteme, Hydrauliköle und Datenübertragungssysteme, um die Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Baustellenbetrieb zu optimieren.
Neue Liebherr-Erdbewegungsmaschinen für vielfältige Einsätze
Zu den Neuzugängen gehören zwei Mobilbagger A 918 Compact Litronic, ein Raupenbagger R 914 Compact Litronic sowie ein Raupenbagger R 930 Litronic. Der Kurzheck-Mobilbagger A 918 Compact, entwickelt und produziert von der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH, zeichnet sich durch hohe Traglasten und Grabkräfte bei einem geringen Heckschwenkradius von 1,85 Metern aus. Dies prädestiniert ihn für Arbeiten in beengten Verhältnissen und setzt Maßstäbe in Kraftstoffeffizienz, Fahrleistung und Sicherheit.
Der Liebherr-Raupenbagger R 914 Compact überzeugt ebenfalls durch seine kompakte Bauweise und einen Heckschwenkradius von 1,55 Metern, was vielfältige Einsatzmöglichkeiten und eine einfache Verlegung zwischen Baustellen ermöglicht. Der Raupenbagger R 930 gehört zur neuen Generation 8 von Liebherr, die insgesamt sieben Modelle von 22 bis 45 Tonnen umfasst. Seine Architektur wurde für verbesserten Komfort, Sicherheit, Ergonomie und Leistungsfähigkeit überarbeitet. Beide Raupenbagger werden bei der Liebherr-France SAS in Colmar entwickelt und produziert.
Für die Geschäftsführer Ragnar, Hauke und Rudolf Feickert waren die bewährte Produktqualität, die herausragende Leistungsfähigkeit und der ausgereifte technische Stand der Maschinen ausschlaggebend für die erneute Investition in Liebherr-Produkte. Ragnar Feickert hebt zudem die hohe Wirtschaftlichkeit hervor:
„Wir haben über 60 Jahre Erfahrung mit Liebherr-Maschinen. Sie verbinden maximale Produktivität mit ausgezeichneter Wirtschaftlichkeit, eine vollumfängliche Investition.”
Anbauwerkzeuge und Schnellwechselsysteme steigern die Maschinenauslastung
Die Anforderungen an die Liebherr-Maschinen sind bei Feickert hoch und die Einsatzbereiche vielfältig. Das Unternehmen verfügt über rund 350 mechanische und hydraulische Anbauwerkzeuge, von denen ein Großteil von Liebherr stammt. Hauke Feickert erläutert die Nutzung:
- Liebherr-Tieflöffel werden hauptsächlich für klassische Grab- und Ladetätigkeiten eingesetzt.
- Liebherr-Grabenräumlöffel kommen beim Graben- und Muldenbau, der Erstellung von Böschungen und Banketten sowie Planien zum Einsatz.
- Liebherr-Schwenklöffel sind dank ihrer 2x50°-Schwenkbarkeit vielseitig für Grabarbeiten sowie Böschungs- und Hangarbeiten nutzbar.
Für mehr Produktivität, Effizienz und Sicherheit auf der Baustelle setzt Feickert auf das vollhydraulische Schnellwechselsystem LIKUFIX® von Liebherr. Dieses System ermöglicht einen schnellen und sicheren Wechsel von mechanischen und hydraulischen Anbauwerkzeugen direkt aus der Kabine heraus. „Dank LIKUFIX® erweitern wir die Einsatzmöglichkeiten unserer Hydraulikbagger und Radlader enorm und können so die Auslastung pro Maschine beträchtlich steigern. Darüber hinaus bietet uns das vollhydraulische Schnellwechselsystem die notwendige Flexibilität, welches wir bei der Ausführung spezieller Bauvorhaben benötigen”, betont Hauke Feickert.
Sollte ein spezielles Anbauwerkzeug wie ein Anbauverdichter benötigt werden, greift das Bauunternehmen auf das Dienstleistungsangebot der Liebherr-Mietpartner zurück. Der Anbauwerkzeugwechsel erfolgt dank LIKUFIX® schnell und unkompliziert. Mittlerweile sind alle Hydraulikbagger sowie die Radlader der mittelgroßen Baureihe von Feickert mit LIKUFIX® ausgestattet. Axel Schupp, Leiter der Maschinentechnik bei Feickert, bestätigt die Zufriedenheit mit dem System: „Es ist äußerst robust, sicher und zuverlässig.”
Einsatz von umweltschonenden Liebherr-Hydraulikölen
Um die Leistungsfähigkeit der Liebherr-Maschinen langfristig zu gewährleisten, setzt Feickert auf regelmäßige Wartung mit hochwertigen Liebherr-Schmierstoffen. Im Jahr 2019 stellte das Unternehmen seinen gesamten, 220 Maschinen umfassenden Fuhrpark auf das biologisch abbaubare Hydrauliköl „Liebherr Hydraulic Plus” um. Thomas Lange, zuständiger Verkäufer der Liebherr-Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH, Niederlassung Frankfurt am Main, erklärt: „Das Öl ist speziell für Liebherr-Maschinen entwickelt und getestet, erfüllt die hohen Liebherr-Standards und zeichnet sich durch eine lange Lebensdauer aus.”
Liebherr Hydraulic Plus ist ein aschefreies, biologisch abbaubares Hochleistungs-Hydraulikfluid, das für den Einsatz in umweltsensiblen Bereichen konzipiert wurde. Es bietet eine sehr gute Dichtungsverträglichkeit, geringe Schaumneigung, optimale Alterungsstabilität und guten Korrosionsschutz, was die Hydraulikkomponenten schont. Die Basis bilden vollsynthetische Polyalphaolefine, die ausgezeichnete Leichtlaufeigenschaften aufweisen und den Kraftstoffverbrauch positiv beeinflussen. Bei entsprechender Ölpflege und -überwachung sind Wechselintervalle von bis zu 10.000 Betriebsstunden möglich.
Rudolf Feickert, Senior Geschäftsführer, unterstreicht das Umweltbewusstsein des Unternehmens: „Bei Feickert gibt man sich nicht nur umweltbewusst, man ist es. Mehrere Jahre hat die Umölaktion beansprucht, 70.000 Liter Öl wurden dafür benötigt. Unzählige Werkstattstunden und Transporte waren dafür notwendig. Jetzt können all unsere Maschinen überall, auch in Wasserschutzgebieten, eingesetzt werden. Wir arbeiten für Arbeits- und Umweltschutz. Darauf sind wir stolz.”
Umfassende Maschinenparkverwaltung mit LiDAT
Die Feickert Bauunternehmen sind an Standorten in Deutschland und Luxemburg tätig und betreuen jährlich bis zu 240 Baustellen. Für eine effiziente Verwaltung, optimierte Einsatzplanung und Fernüberwachung der Maschinen setzt Feickert seit mehreren Jahren erfolgreich das Datenübertragungs- und Ortungssystem LiDAT von Liebherr ein. Nahezu jede Maschine im Fuhrpark ist mit LiDAT ausgestattet.
Das Telematiksystem LiDAT liefert Informationen zur Lokalisierung und zum Betrieb der Maschinen. Axel Schupp erläutert die Vorteile: „Mit LiDAT können wir unseren gesamten Maschinenpark jederzeit von unserer Firmenzentrale in Weilburg aus einsehen und verwalten. Dadurch wissen wir, wo die Maschinen stehen und bekommen umfassende Informationen zu Betriebs- und Nutzungszeiten, Kraftstoffverbräuchen sowie zu Serviceintervallen.“
