Neue Technologien für den GaLaBau
Die GaLaBau 2006 markierte die Einführung des Muck-Truck durch die Weber Baumaschinen und Fahrzeuge GmbH. Dieses Multifunktionswerkzeug hat sich seitdem im Arbeitsalltag etabliert.
Mit einer Breite von 71 cm ist der Muck-Truck für beengte Arbeitsbereiche konzipiert. Er ist für Transportaufgaben in unterschiedlichem Gelände und zu jeder Jahreszeit einsetzbar. Ausgestattet mit permanentem Allradantrieb und einem Honda-Industriemotor, bewältigt er beladen Steigungen von bis zu 40 Grad. Das Gerät kann beladen Treppen steigen und ist einfach zu bedienen. Es ermöglicht den Transport von 550 kg in einem Arbeitsgang. Kopien und Nachbauten haben die Leistungsparameter des Originals bisher nicht erreicht. Der Einsatz des Muck-Trucks zielt darauf ab, die körperliche Belastung bei der Arbeit zu reduzieren und die Effizienz zu steigern.
Neben dem Muck-Truck werden auch der Anbaublockbesen KehrFix, der Akku-Kabelverleger KV-01 und weitere elektrisch angetriebene Geräte präsentiert. Ergänzt wird das Angebot durch Sherpa Minilader sowie zwei Technologien für den Wegebau: die Pflasterkantensicherung SnapEdge und ScandiCurb Kantdesign. Diese werden auch auf dem Freigelände vorgeführt. Flexible Leasingmöglichkeiten für kleinere Geräte runden den Messeauftritt ab.
Sherpa 100 – Kompakter Minilader
Der Sherpa 100, mit einem Betriebsgewicht von maximal 734 kg, kann horizontal bis zu 450 kg heben. Seine Breite von 76 cm ermöglicht Arbeiten an Stellen, die für Minibagger schwer zugänglich sein können. Er zeichnet sich durch höhere Geschwindigkeit, intuitive Bedienung und vereinfachten Auf- und Abstieg aus.
Für Baustellen mit Emissionsbeschränkungen ist der Sherpa 100 auch als Elektroversion verfügbar, die einen Akkubetrieb von bis zu 8 Stunden ermöglicht. Er ist der erste Minilader mit Wechselakku. Anbaugeräte wie Hydraulikhämmer, Hydraulikgreifer, Fräsen, Kehrmaschinen, Greifschaufeln oder Erdbohrer erweitern sein Einsatzspektrum. Auch ein Dumper oder Mischer kann angebaut werden, was seine Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Baubereichen erweitert.
SnapEdge – Pflasterkantensicherung
SnapEdge ist ein Kantensicherungssystem zur Einfassung und Sicherung von Pflasterflächen. Es kann Randsteine, Bordsteine oder das Hinterfüllen mit Beton ersetzen. Mit einem Bauteil lassen sich Geraden, Innen- und Außenradien, Innen- und Außenecken sowie komplette Radien erstellen. Das System ersetzt aufwendige Randbefestigungen aus Beton. Die Herstellungstechnologie aus Recyclingmaterial verhindert das Zerbrechen der Schiene. Beim Einbau entsteht kein Abfall.
Die Elemente werden durch das „Snap and Spike“ System verbunden, wodurch zusätzliche Verbinder entfallen. Hitzeschäden auf Rasenflächen, wie sie bei Betonkanten auftreten können, werden vermieden, da Graswurzeln durch SnapEdge wachsen können. Die Grasverwurzelung erhöht die Stabilität und Belastbarkeit zusätzlich.
ScandiCurb – Kantendesign
Mit zwei unterschiedlich großen Fertigern und über 50 Formen werden Kantensteine und Borde direkt vor Ort im Gleitschalungsverfahren gefertigt und verlegt. Verschiedene Profile, Farben und Strukturen bieten Möglichkeiten zur kostengünstigen und pflegeleichten Gestaltung von Außenanlagen. Große Formen mit Einbauhöhen von einem halben Meter ermöglichen die Gestaltung von Spielplätzen und Hochbeetanlagen. Auf diesen Kanten können Sitzmöbel integriert werden.
Landschaftsarchitekten können kreative Ideen umsetzen, ohne an Standardgrößen und -formen gebunden zu sein. Schwünge, Radien und Rundungen lassen sich in der Landschaft realisieren. Betonkanten können direkt auf Asphalt, Wege oder Rasen gegossen werden. Die Kanten sind mit Stahldraht armiert.
Im Gegensatz zu Granitsteinen und Betonfertigteilen sind gegossene Kanten stabil gegenüber Verschiebungen. Der Abtransport von Erde oder Aushub wird vermieden. Im Boden liegende Kabel werden nicht beschädigt. Die Kanten können dicht an der Bepflanzung gegossen werden, ohne die Wurzeln zu beschädigen.
Flexibles Leasing für kleine Geräte
Kleinere Geräte können die Produktivität auf Baustellen steigern. Die Anschaffungskosten für einzelne Geräte sind oft gering, doch die Summe der Kosten kann den Wert eines Radladers oder Baggers erreichen. Das flexible Leasingsystem für kleinere Geräte bietet eine Alternative. Monatliche Leasingraten können niedriger sein als die Einsparungen bei einmaliger Nutzung. Die kontinuierliche Verfügbarkeit eines Geräts kann dessen Nutzung und damit das Einsparpotenzial erhöhen.
Leasing stellt eine Option im modernen Baugeschehen dar. Für Besucher, die an der Installation von Mährobotern interessiert sind, könnte der Akku-Kabelverleger KV 01 von Interesse sein. Die Präsentation findet auf der GaLaBau 2016 in Halle 7 Stand 603 und auf der Aktionsfläche Eo2 im Freigelände statt.
