Verbände und Organisationen

Forderung nach zeitnaher Öffnung von Bau- und Gartenfachmärkten sowie Floristikgeschäften

Branchenverbände fordern die zeitnahe Öffnung von Bau- und Gartenfachmärkten sowie Floristikgeschäften. Dies soll den emotionalen Effekt des Lockdowns mildern und die Entsorgung verderblicher Pflanzenware verhindern.

Branchenverbände appellieren an Bundesregierung und Länder

Die Branchenverbände des Gartenbaus, der Bau- und Gartenfachmärkte sowie der Floristik haben sich an die Bundesregierung und die Länder gewandt. Sie fordern eine zeitnahe Öffnung der Bau- und Gartenfachmärkte sowie der Floristikfachgeschäfte.

Ein wesentlicher Aspekt dieser Forderung ist der emotionale Effekt für die Bevölkerung im aktuellen Lockdown. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass die aktuell wachsenden Pflanzen als verderbliche Ware entsorgt werden müssen. Die grüne Branche bekräftigt ihr Verständnis für die Pandemieschutzmaßnahmen.

Zu den Unterzeichnern des gemeinsamen Schreibens gehören der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e. V. (BHB), der Verband Deutscher Garten-Center e. V. (VDG), der Fachverband Deutscher Floristen Bundesverband e. V. (FDF), die Landgard eG, der Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels e. V. (BGI) und der Industrieverband Garten (IVG) e. V.

Psychologische und wirtschaftliche Bedeutung

Eine baldige oder schrittweise Wiedereröffnung der Gärtnereien, Gartencenter, Baumärkte und Floristen wird auch aus psychologischer Sicht als wichtig erachtet. Die angebotenen Sortimente können das Wohlbefinden der Menschen positiv beeinflussen und ermöglichen eine sinnvolle, kreative und motivierende Beschäftigung im eigenen Haus oder Garten. Dies kann den Wegfall anderer Freizeitaktivitäten kompensieren.

Die gärtnerischen Betriebe haben sich seit Wochen auf die Frühjahrssaison vorbereitet. Eine anhaltende Schließung der Verkaufsstellen würde dazu führen, dass die in der Regel klein- und mittelständischen Produktionsbetriebe ihre Pflanzenproduktion vernichten müssten.

Die beteiligten Verbände verweisen auf die in den vergangenen Monaten umgesetzten strengen Sicherheitsmaßnahmen der Branche. Diese Maßnahmen gehen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus und wurden von vielen Ordnungsämtern anerkannt.

19.01.2021

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