Gartenbau im Lockdown: Herausforderungen und Wertschätzung
Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) hat die aktuelle Situation der Betriebe im Lockdown und die Leistungsfähigkeit des heimischen Gartenbaus im Rahmen eines virtuellen Valentinsgrußes an Bundeskanzlerin Angela Merkel thematisiert. ZVG-Präsident Jürgen Mertz wies auf die Herausforderungen hin, denen sich gärtnerische Unternehmen gegenübersehen.
Mertz betonte die Bedeutung einer heimischen Produktion, sei es bei Obst und Gemüse oder bei Blumen, Gehölzen und Pflanzen, die im Zuge der Pandemie eine neue Wertschätzung erfahren habe. Die Beschäftigung mit Garten und Balkon habe zudem dazu beigetragen, andere Einschränkungen zu überwinden.
Finanzielle Grundlagen und Unterstützung in der Frühjahrssaison
Der Gartenbau ist nun zum zweiten Mal in der für ihn wichtigen Frühjahrssaison vom Lockdown betroffen. Die in diesen Monaten erzielten Umsätze bilden die finanzielle Grundlage für das gesamte Jahr. Obwohl sich die Betriebe seit Jahren erfolgreich am Markt behaupten, sind sie unter den aktuellen Umständen auf Unterstützung angewiesen, so Mertz mit Blick auf mögliche Wirtschaftshilfen.
Virtuelle Übergabe des Blumengrußes an die Kanzlerin
Die traditionelle Übergabe eines Blumengrußes zum Valentinstag durch den ZVG an Bundeskanzlerin Angela Merkel erfolgte in diesem Jahr virtuell, da ein persönliches Treffen nicht möglich war. Die amtierende Deutsche Blumenfee Annika Stroers berichtete im Vorfeld über die Auswahl und Entstehung des Straußes im bayerischen Utting unter dem Motto „Ein Blumenstrauß geht auf Reisen“ und dem Hashtag #BlumenfuerdiePolitik über ihre Social-Media-Kanäle.
Anschließend brachte die Deutsche Blumenfee 2016/17, Corina Krause aus Berlin, den Strauß zum Kanzleramt.
