Verbände und Organisationen

ZVG fordert langfristige Perspektiven für Energieeffizienz im Gartenbau

Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) unterstützt den Aufruf des BMEL zur Energieeinsparung durch effizientere Technik. Gleichzeitig fordert der Verband langfristige Perspektiven und eine Entfristung des Förderprogramms für die Betriebe.

ZVG unterstützt Energieeffizienz-Aufruf und fordert Planungssicherheit

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) unterstützt den Aufruf von Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die Energieeinsparung durch effizientere Technik zu nutzen. Gleichzeitig fordert der Verband langfristige Perspektiven für die Betriebe.

Durch das Bundesprogramm Energieeffizienz wurden bisher nachweislich 353 GWh an Energieausgaben jährlich eingespart.

Dies betonte ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer auf dem Symposium „Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau“, das vom BMEL und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Berlin veranstaltet wurde. Experten sehen weitere Einsparpotenziale in neuen Konzepten zur Wärmeversorgung von Gebäuden und synthetischen Kraftstoffen.

Damit dies nicht reine Zukunftsmusik bleibt, brauchen die Betriebe langfristige Planungssicherheit.

Fleischer forderte eine dringende Entfristung des Förderprogramms.

Hintergrund des Bundesprogramms Energieeffizienz

Das Bundesprogramm Energieeffizienz wurde 2016 eingeführt. Die aktuelle Förderperiode endet 2021. Das Programm fördert Beratung und Wissenstransfer, um Informationsdefizite abzubauen und betriebsindividuelle Maßnahmen zur Steigerung des Energieeinsparpotenzials aufzuzeigen. Zudem werden Investitionen in langlebige Wirtschaftsgüter unterstützt, die die Energieeffizienz der Produktionsprozesse landwirtschaftlicher Primärerzeugnisse maßgeblich steigern. Der ZVG setzt sich seit Beginn für eine Verstetigung des Programms ein.

27.03.2019

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