Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Die Firma FICHTER Garten- und Landschaftsbau aus Magdala hat auch im vergangenen Jahr wieder über vier Millionen Euro umgesetzt. Damit zählt das Unternehmen zu einem der erfolgreichsten Garten- und Landschaftsbaubetriebe in Thüringen.

"Wir sind sehr zufrieden über die gute Auftragslage, die einmal mehr beweist, dass Garten‐ und Landschaftsgestaltung trotz der viel beschriebenen Krisenstimmung ein boomender Markt in Deutschland bleibt" sagte Geschäftsführer Otto Poppa. Besonders glücklich ist er darüber, dass sich FICHTER mittlerweile bundesweit einen führenden Namen für hochwertige Natursteinarbeiten in historischen Gartenanlagen gemacht hat.

Im Park Sanssouci waren Mitarbeiter mehrere Wochen im Einsatz, um einen wichtigen, aber stark beschädigten Verbindungsweg zwischen dem Orangerieschloss und der Meierei mit 1.400 qm Natursteinpflaster zu sanieren. Auch auf der historischen Festung Ehrenbreitstein, ehemaliges Gelände der Bundesgartenschau in Koblenz, fanden verschiedene Arbeiten statt. Zudem gestalteten Mitarbeiter im berühmten hessischen Barockschloss Fasanerie Wege und Hofbereiche neu.

"Im Herbst erhielten wir den Auftrag die historische Außenmauer und Conchenmauern auf dem Gelände von Schloss Herbstein‐Stockhausen zu restaurieren und neu aufzubauen. Diese besondere Kompetenz lässt uns weiterhin bundesweit agieren" so Poppa.

Darüber hinaus war das Magdalaer Unternehmen, das aktuell 48 Mitarbeiter beschäftigt, an Baumaßnahmen für die bayerische Landesgartenschau 2013 in Tirschenreuth, weiterhin dem Rheinauhafens in Köln und dem Neubau des SAP Campus am Jungfernsee beteiligt.

Auch in Thüringen ist das Unternehmen, das in diesem Jahr sein 20jähriges Betriebsjubiläum feiert, immer aktiver mit Bauleistungen tätig. 2012 verdoppelten die Experten für Garten und Landschaft im Freistaat ihren Umsatz. Besonders im Privatkundenbereich gab es verschiedene Aufträge für Gartengestaltungen. Hinzu kamen erneut komplexe Sanierungen sowie Bauprojekte von öffentlichen Auftraggebern.

"Doch ist es vielleicht zu früh um mit der Bundesgartenschau 2021 in Erfurt zu argumentieren, aber wir spüren das Interesse, dass einige Hausbesitzer bis zur BUGA gerne ihre Gärten auf Vordermann bringen wollen" erzählt Poppa. Aus diesem Grund startet FICHTER Mitte des Monats eine kleine Imagekampagne mit Flyern für Hausgartenbesitzer in Jena, Weimar und Erfurt. "Wir wollen gerne stärker in Thüringen tätig werden. Die bisherigen Aufträge stimmen uns optimistisch und sind ein guter Beweis dafür, dass Grün und Garten eine gute Geldanlage bleiben."

Aktuell ist das GaLaBau-Unternehmen daran beteiligt, Frühjahrsblüher im Auftrag des egapark Erfurt und später die Sommer- und Herbstbepflanzung auf den Wechselflorbeeten inklusive der Jahrespflege vorzubereiten.

Für die Thüringer Branchenkollegen wird nach Ansicht von Otto Poppa die Bundesgartenschau in acht Jahren in Erfurt eine wichtige Veranstaltung sein. Schon jetzt ist die Hoffung groß, im Kontext der Planungen einzelne Aufträge zu erhalten. FICHTER war zuletzt auf der BUGA Koblenz sehr aktiv und hat auf verschiedenen Landesgartenschauen in Hessen, Thüringen und Bayern Erfahrungen sammeln können.

"Die Chance für Betriebe der grünen Branchen ist groß. Aus meiner bisherigen Erfahrung hängt der Erfolg eines solchen Großprojektes immer von der vorausschauenden Planung ab. Es darf keine Zeit verloren werden, sondern Ziel muss sein, den internationalen Besuchern 2021 eine der schönsten und abwechslungsreichsten Bundesgartenschauen zu präsentieren."

Auf die kommenden Monate schaut Otto Poppa mit großer Zuversicht. Das Investitionsvolumen wird beibehalten, zudem wird auch in den Standort Magdala investiert. Bis Herbst soll für knapp 100.000 Euro eine größere Halle als neues Wirtschaftsgebäude gebaut werden. Zukünftig gilt das Interesse aber auch, die zuverlässigen und guten Mitarbeiter weiterhin an die Firma zu binden.

 

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