Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Wahlen, spannende Vorträge und die Vorstellung vieler interessanter Projekte standen bei der gemeinsamen Tagung des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e.V. und der Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner mbH (GdF) in Bochum auf dem Programm. Vom 8. bis 9. Januar fand zwischen den aus ganz Deutschland angereisten Vorsitzenden der Landesfachgruppen, Beiratsmitglieder und Delegierten ein reger Austausch statt, bei dem es um die Sicherung der friedhofsgärtnerischen Geschäftsfelder ging.

Die Vorsitzende des BdF, Birgit Ehlers-Ascherfeld (links), dankte beim Rathausempfang Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz für den guten Austausch (Foto: BdF/GdF, Bonn)

Damit die Friedhofsgärtner ihre Leistungen auch weiterhin qualitativ hochwertig anbieten können, beschäftigten sich die Tagungsteilnehmer intensiv mit der Zukunft der Friedhöfe. Um dieses Thema ging es ebenfalls beim Rathausempfang, bei dem sich die Bundesvorsitzende der Friedhofsgärtner, Birgit Ehlers-Ascherfeld, rege mit Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz unterhielt. In ihren Reden betonten beide, welch wichtige Aufgabe Friedhöfe in der Gesellschaft, aber auch kulturell und ökologisch innehaben.

„Wir Friedhofsgärtner haben auf viele Fragen bereits die passenden Antworten: Sie lauten gärtnerbetreute Grabfelder wie der Memoriam-Garten und Dauergrabpflege“, so die Bundesvorsitzende.

Während der Tagung standen ebenfalls Wahlen an. Helmut Rüskamp, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe e.V. und Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft für Dauergrabpflege Westfalen-Lippe, betonte, wie wichtig Netzwerke seien, bei denen Friedhofsgärtner, Kommunen, Kirchen und weitere Gewerke an einem runden Tisch zusammenkommen, um Lösungsansätze für die Zukunft der Friedhöfe zu finden. Josef Knostmann, der als Vorsitzender der Fachgruppe Friedhofsgärtner im Landesverband Gartenbau Westfalen-Lippe e.V. zu den Tagungsteilnehmern sprach, lenkte noch einmal die Aufmerksamkeit gezielt auf Bochum und die dortige Friedhofslandschaft.

Spannende Vorträge gab es ebenfalls: Dr.-Ing. Martin Venne von der Universität Kassel berichtete über das Forschungsprojekt „Öffentliche Leistungen und Funktionen aktiver Friedhöfe“, das die wirtschaftliche Relevanz für kleine und mittlere Unternehmen unter die Lupe nehmen möchte.

Andreas Mäsing, Vorsitzender des VFFK (Verein zur Förderung der deutschen Friedhofskultur e.V.) stellte die Kampagne „Er ist…“ zur Vielfalt der Friedhöfe vor und Manfred Freuken zeigte in einer bildstarken Präsentation, wie er sich einen lebendigen Friedhof vorstellt.

Die Bundestagung wurde gemeinsam mit der Fachgruppe Friedhofsgärtner im Landesverband Gartenbau Westfalen-Lippe e.V sowie der Gesellschaft für Dauergrabpflege Westfalen- Lippe und der Genossenschaft der Friedhofsgärtner Bochum eG organisiert und durchgeführt. Sie bildete mit ihren vielen Möglichkeiten zum Austausch einen gelungenen Auftakt für das friedhofsgärtnerische Jahr 2015.

Bildunterschriften/Downloads: Fotos: BdF/GdF, Bonn Die Vorsitzende des BdF, Birgit Ehlers-Ascherfeld (links), dankte beim Rathausempfang Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz für den guten Austau

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