Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

2016 blüht und grünt es in Öhringen: Dann öffnet die Landesgartenschau ihre Tore. In Schloss Weikersheim präsentierten sich jetzt die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg als Kooperationspartner der Landesgartenschau und setzten dafür auch gleich Zeichen: farbige Stelen vor dem Schloss weisen ab jetzt auf die kommende Gartenschau hin.

(von links): Erich Herrmann, Bürgermeister von Öhringen und Geschäftsführer der Landesgartenschau, Monika Menth, Leiterin der Schlossverwaltung Weikersheim, Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Karin Brenner, Kloster Großcomburg, Dr. Matthias Wagner, Betriebsleiter Kloster Bronnbach. (Foto: Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg)

Gärten und Besuchermonumente arbeiten zusammen

Bunte Limes-Stelen sind es, das Abzeichen der Landesgartenschau 2016 in Öhringen, die in der ganzen Region Zeichen setzen – und jetzt auch an Schloss Weikersheim. Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten, präsentierte zusammen mit Geschäftsführer Erich Herrmann von der Landesgartenschau Öhringen und weiteren Vertretern der beteiligten Monumente die Kooperation zwischen Kulturdenkmälern und Landesgartenschau. Mit dabei ist Kloster Bronnbach; von den Staatlichen Schlössern und Gärten sind es die Klöster Großcomburg, Schöntal und Lorch sowie die Schlösser ob Ellwangen und Weikersheim. Michael Hörrmann erläuterte: „Die Vernetzung ist für uns wichtig – und sie bringt unseren Gästen Vorteile.“ Er betonte insbesondere die Bedeutung von regionalen Kooperationen zwischen den Freizeitanbietern – seien es Kulturdenkmäler oder Gärten: „Gemeinsam erreichen wir mehr Menschen und können im Verbund auch mehr bieten.“

Vorteile für die Besucher der Landesgartenschau

„Was uns besonders freut, ist, dass die Besucherinnern und Besucher der Landesgartenschau in Öhringen von der Kooperation profitieren“, erklärt Monika Menth, die Leiterin der Schlossverwaltung Weikersheim. Wer für die Landesgartenschau Öhringen eine Dauerkarte erwirbt, erhält zugleich ein Gutscheinheft, in dem – zusammen mit anderen Vergünstigungen – die beteiligten Monumente mit einem Gutschein für je einen Besuch im Schloss oder Kloster vertreten sind. Wer also eine Dauerkarte hat, kann damit je einmal Schloss Weikersheim und seinen Schlossgarten, Kloster Großcomburg, Kloster Schöntal und Kloster Lorch besuchen. Auf dem Gelände der Landesgartenschau in Öhringen werden die Staatlichen Schlösser und Gärten gut sichtbar präsent sein: mit einem 90 m langen Zaun, auf dem die Monumente der Region mit ihren wunderbaren historischen Gärten zu sehen sind – Einladungen zu vielen Besuchen in Hohenlohe, Franken und den schönen Landschaften im Osten des Landes. Ergänzend dazu kommen Stelen mit Infomaterial zum Mitnehmen.

Gartenerlebnis in der ganzen Region

Außerdem entwickeln die beteiligten Institutionen derzeit eine Broschüre zu den Gärten der weiteren Region. Sie wird kostenlos erhältlich sein und zeigt Wege für lohnende Touren zu Gärten, vom bunten Bauerngarten bis zum romantischen Landschaftsgarten und von Hochkarätern wie dem barocken Weikersheimer Schlossgarten bis zu Geheimtipps und unbekannten Schönheiten.

Start einer mittelfristigen Kooperation der Gärten

„Die Landesgartenschau 2016 ist für uns der Startschuss für eine mittelfristige Kooperation mit dem Regionalnetzwerk Gärten und Parks und dem Verein Schlösser, Burgen, Gärten Baden-Württemberg e.V.“, erklärt der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten, Michael Hörrmann. Das große Ziel sei die Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn.

 

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