Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Auch 2016 startete die Rebschutzsaison wieder mit dem ersten Weinbaufax für die fränkischen Winzer. Darin enthalten sind aktuelle Informationen zum Auftreten verschiedener Krankheiten und Schädlinge. Gleichzeitig werden hier Aussagen zu den umweltschonendsten Strategien bei deren Regulierung getroffen.

Rebschutzsaison

Zu witterungsbedingten Problemen wie Trockenheit oder auch Spätfrost werden vorbeugende und schadensmindernde Verfahren wie etwa Bewässerung, Stockentlastung in Junganlagen, Frostschutzberegnung oder Aufstellung von Frostschutzkerzen empfohlen. Angaben zu anderen weinbaulichen Maßnahmen wie Düngung, Laubarbeiten, Begrünungsmanagement und Bodenbearbeitung runden dieses Informationsangebot ab.

Zusammenschluss verschiedener Beratungsebenen

Bereits in den 90er Jahren schlossen sich die verschiedenen Beratungsinstitutionen im fränkischen Rebanbau zu einem Beratungsverbund zusammen. Unter der Leitung des Amtlichen Rebschutzdienstes an der LWG erarbeiteten die Weinbauberater, damals noch am AELF in Kitzingen, und der Weinbauring Franken e.V. eine gemeinsame Beratungsplattform, das Weinbaufax Franken.

Aktuelle Informationen für exakt terminierte Einsätze

Vor dem Hintergrund zunehmend spezifisch wirksamer Pflanzenschutzmittel müssen Termine für den Einsatz der Präparate immer exakter terminiert werden. Dies wird durch ein entsprechendes Monitoring gewährleistet, welches die Entwicklung von Krankheiten und Schädlingen in Franken auf repräsentativen Standorten beobachtet.

Artenvielfalt im Weinberg erhalten

Bereits in den 1990er Jahren stand die Zielsetzung mit Hilfe des Weinbaufaxes Franken einen nachhaltigen und umweltschonenden Weinbau zu ermöglichen und dabei die Artenvielfalt in den Weinbergen zu erhalten und zu fördern. Dieser Grundsatz gilt heute umso mehr.

Über 12.000 Abrufen im Jahr 2015

Im Jahr 1997 wurden während der Weinbausaison von Anfang April bis Ende August 45 Weinbaufaxe an rund 180 Abonnenten versendet. Im Jahr 2015 erhielten bereits 500 Abonnementen das „Weinbaufax Franken“, davon 60 Prozent per Email. Steigende Zugriffszahlen hat seit einigen Jahren die Online-Version, mit über 12.000 Abrufen im Jahr 2015. Zwischenzeitig steht auch ein QR-Code für den Abruf bereit.

 

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