Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

DIEPHAUS-Fachtagung in Vechta liefert beeindruckende Fakten. Eine gewisse Skepsis dürfte bei dem ein oder anderen Teilnehmer zu Beginn der DIEPHAUS-Fachtagung „Saubere Stadt“ durchaus vorhanden gewesen sein: Ein Betonstein, der allein durch den Zusatzstoff „Photoment®“ Schadstoffe aus der Luft filtert und so für eine sauberere Luft und für einbesseres Klima sorgt? Nur eine Zukunftsvision?

Blick hinter die Kulissen: Geschäftsführer Theo Diephaus jun. erläutert den Teilnehmern der Fachtagung „Saubere Stadt“ die Produktionsweise für NOXX® -Pflastersteine im Werk Vechta. (Foto: Diephaus)

Ein spannendes Thema also, zu dem Geschäftsführer Theo Diephaus jun. seine Gäste, darunter Architekten, Planer, GalaBauer und Baustoffhändler, jüngst in den Tagungsräumen der DIEPHAUS Unternehmensgruppe begrüßen konnte. Und spätestens im Verlauf des viel beachteten Vortrags „Chancen und Möglichkeiten des Schadstoffabbaus durch photokatalytisch aktive Oberflächen mit Photoment®“ von Dennis Pannen vom Unternehmen STEAG Power Minerals wurde den Zuhörern bewusst, dass die Zukunftsvision längst Realität ist:

Photoment®, ein photokatalytisch aktiver Betonzusatzstoff, der den NOXX® Werksteinserien von DIEPHAUS beigemischt wird, wandelt durch Lichteinfluss tatsächlich gesundheitsschädliche Stickoxide (NOX) in harmloses Nitrat um. Zweiter positiver Effekt: Auf dem Beton entsteht eine superhydrophile Oberfläche. Regen- und Tauwasser unterspülen Schmutzpartikel und verhindern das Wachstum von Moosen, Pilzen und Algen. Das selbstreinigende Pflaster bleibt länger sauber, farbecht und blüht weniger aus.

EU-Grenzwerte setzten Kommunen unter Zugzwang

Die in wissenschaftlichen Tests der Technischen Universität Berlin nachgewiesene Wirkung von Photoment® sorgt bundesweit bei Architekten, Städteplanern und kommunalen Entscheidern für Aufsehen. Denn die zunehmende Belastung durch Auto- und Industrieabgase im innerstädtischen Bereich ist eins der großen Probleme, die es zeitnah zu lösen gilt. Mit der Festsetzung strenger Grenzen für gesundheitsschädliche Stickstoffdioxide hat die Europäische Union die Kommunen unter Zugzwang gesetzt:

Seit 2015 dürfen die Stickoxide in der Luft 40 μg/m3 im Jahresmittel nicht überschreiten. In der augenblicklichen Praxis erreicht kaum eine der größeren Städte in Deutschland diese Vorgaben. In Stuttgart und München ist die Belastung durch Stickoxide sogar doppelt so hoch, als es die Vorgabe erlaubt. Es drohen seitens der Europäischen Union hohe Geldbußen.

NOXX® überzeugt im Labor und in der Praxis

Referent Dennis Pannen verdeutlichte, dass neben den zurzeit diskutierten Maßnahmen wie Umweltzone, City Maut, Fahrverbote, Tempolimits, Verkehrsflussregelungen, Verkehrsumleitung des Schwerlastverkehrs oder Elektromobilität der Einsatz von Werksteinprodukten mit photokatalytisch aktiven Oberflächen ein wichtiger und effizienter Baustein auf dem Weg zu einer sauberen Zukunft der Innenstädte ist. So wurde in den wissenschaftlichen Untersuchungen der TU Berlin die NOx-Abbauraten von Photoment®-Pflastersteinen im Labor von über 30 % nachgewiesen und zertifiziert. Doch nicht nur im Labor liefert Photoment®-Pflaster überzeugende Ergebnisse.

Im Rahmen des Simulationsmodells INNOVATION CITY BOTTROP lag bei Langzeitmessungen an einer viel befahrenen Straße der Stickoxid-Wert über den Photoment®-Steinen im Gesamtdurchschnitt 39,5% niedriger als über den Standardsteinen. Auch Privatpersonen könnten, so Dennis Pannen, mit der Verlegung von Photoment®-Pflaster einen wichtigen Beitrag für eine saubere Luft leisten. Bereits eine 30 m²große Garageneinfahrt aus Photoment®-Pflastersteinen kompensiert im Idealfall den NOx-Ausstoß einer täglichen Fahrstrecke von 30 km.

Die ersten Kommunen wie die schwäbische Stadt Laupheim haben bereits reagiert und im innerstädtischen Bereich luftreinigendes NOXX®-Pflaster von DIEPHAUS eingesetzt. Diesem Beispiel dürften bald weitere Kommunen folgen. Denn wie die anschließende Diskussionsrunde auf der Tagung zeigte, ist das Interesse von Städteplanern und kommunalen Entscheidern außerordentlich groß.

NOXX® für jedes DIEPHAUS-Produkt möglich

Im Anschluss an das Fachgespräch konnten sich die Teilnehmer in den DIEPHAUS-Produktionshallen im Stammwerk Vechta direkt vor Ort ein Bild von der Herstellung des NOXX®-Pflasters mit Photoment® machen. In seiner Führung erklärte Theo Diephaus jun., dass der führende Werksteinhersteller im Prinzip jedes seiner Produkte mit NOXX ausstatten kann; nicht nur Pflastersteine, sondern auch Gehweg- und Terrassenplatten oder Mauersteine.

Mit dieser Vielfalt der NOXX® Produktpalette eröffnet DIEPHAUS den Kommunen und Planern beinah unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten auf dem Weg zu einer sauberen Stadt. Denn der passende Baustein dazu ist längst nicht nur eine Zukunftsvision.

 

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