Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat im Rahmen des Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe einen neuen befristeten Förderaufruf als Beitrag zum Klimaschutz veröffentlicht. Der Aufruf ist Teil eines umfassenden Förderschwerpunkts des BMEL zur Umsetzung der Weltklimaziele, in dem neben dem Thema Nachwachsende Rohstoffe auch die Bereiche Boden, Pflanze und Tier abgedeckt werden.

Projektträger FNR

Gesucht werden Konzepte, um zusätzliche Potenziale für die Treibhausgasminderung im Bereich der landwirtschaftlichen Produktion nachwachsender Rohstoffe zu erschließen. Hierzu sind innovative Ansätze der grundlagenorientierten und industriellen Forschung sowie der experimentellen Entwicklung denkbar.

Projektvorschläge nimmt der Projektträger des BMEL, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), bis zum 15. Mai 2017 entgegen.
Als zentraler Pfeiler der Bioökonomie leisten landwirtschaftliche Rohstoffe einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und zum Klimaschutz. Voraussetzung ist, dass der Rohstoffpflanzenanbau möglichst wenige Treibhausgasemissionen verursacht.

Im Rahmen des befristeten Aufrufs sind daher Vorhaben förderfähig, die den Stand von Wissenschaft und Technik beim treibhausgaseffizienten Anbau von Rohstoffpflanzen in verschiedenen Boden-Klima-Räumen erweitern.

Das Förderprogramm (Link 1) ist grundlegend bei der Antragsstellung zu berücksichtigen.

Details zum Ablauf des Antragsverfahrens sowie weitere Informationen sind über den Leitfaden (Link 2) sowie den Projektträger FNR (Ansprechpartnerin: Birthe Dehmel; E-Mail: b.dehmel@fnr.de) erhältlich.

 

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