BGL fordert gezielte Investitionen für Klimaanpassung
Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) fordert, einen signifikanten Teil der für den Klimaschutz bereitgestellten 100 Milliarden Euro aus der Reform der Schuldenbremse für den Ausbau und die Pflege der grün-blauen Infrastruktur zu verwenden.
Mit der Reform der Schuldenbremse und dem gigantischen Infrastrukturpaket sollen deutliche Impulse zur Erneuerung unseres Landes gegeben werden. Dabei muss auch die Klimaanpassung mit Grün eine wichtige Rolle spielen.
Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse sei ein stärkerer Fokus auf klimaresiliente, wassersensible und lebenswerte Städte erforderlich. Diese Aufgabe dürfe nicht weiter aufgeschoben werden.
Aus dem Finanzpaket sollen gezielt Investitionen in die grün-blaue Infrastruktur fließen. Der BGL fordert hohe Förderquoten und einen möglichst geringen bürokratischen Aufwand für die Kommunen.
Wir sprechen von deutlich zweistelligen Milliardenbeträgen, die gezielt etwa für Parks, entsiegelte Freiflächen, Solar-Gründächer und begrünte Gebäude eingesetzt werden müssen.
Transformation zur lebenswerten Stadt 2030 vorantreiben
Die Auswirkungen des Klimawandels, wie steigende Temperaturen, häufigere Dürren, Flutkatastrophen und Stürme, sind bereits spürbar. Die Stadt der Zukunft müsse anders gestaltet sein, mit mehr Grün, mehr Wasser und mehr Bäumen.
Die lebenswerte Stadt 2030 muss anders aussehen als heute – mit mehr Grün, mehr Wasser und mehr Bäumen. Diese Transformation muss jetzt forciert werden. Das noch vom ‚alten‘ Bundestag verabschiedete Infrastrukturpaket ist eine große Chance, diesen Prozess mit Nachdruck anzupacken.
