Die Evolution der Verdichtungstechnik
Im Jahr 1970 führte Rammax die erste hydrostatische Grabenwalze ein und prägte damit die Verdichtungstechnik nachhaltig. Die aktuelle Rammax 1515-MI integriert diese 40-jährige Entwicklungserfahrung mit Verdichtungsleistung, Wendigkeit sowie moderner Sicherheits- und Bedienungstechnik.
Statische Verdichtungswalzen zählen zu den ältesten Verdichtungsmaschinen. Die Einführung der hydrostatischen Grabenwalze durch Rammax markierte 1970 einen entscheidenden Entwicklungsschritt. Diese Walzen etablierten sich schnell im Tief- und Straßenbau und behielten ihre Bedeutung bis heute bei.
Grundlagen des Erfolgs sind eine kompakte Bauweise, ein robuster hydrostatischer Antrieb, leistungsstarke Dieselmotoren und hohe Manövrierfähigkeit auf engstem Raum. Diese Merkmale machten Grabenwalzen zu einem Werkzeug für Verdichtungsaufgaben.
Entwicklung aus der Praxis
Die ursprüngliche Idee der Grabenwalze entstand aus den Bodenverhältnissen um Metzingen. Dort machten anbindige bis bindige Böden einen Bodenaustausch notwendig, der durch leistungsfähige Verdichtung vermieden werden sollte.
Ziel war die Entwicklung einer Maschine, die Vibrationsplatten und kleinen Glattbandagenwalzen ergänzt und auch unter schwierigen Bedingungen eine zuverlässige Verdichtungsleistung erbringt. Eine hohe Verdichtungsenergie, unterstützt durch den Kneteffekt der vier Schaffußbandagen, war dabei entscheidend.
Wesentliche Entwicklungsschritte waren zudem der Elektrostart über eine rüttelfeste Batterie und daraus resultierende Steuerungsmöglichkeiten mit sicherem Abstand zur Maschine oder direkt vom Grabenrand.
Die Rammax 1515-MI: Weiterentwicklung mit Neuerungen
Die neueste Generation der Rammax-Grabenwalzen, die 1515-MI, wird als „Limited Edition“ angeboten. Zwischen dem 1. Juli und 30. September 2010 wurden 444 Maschinen in Sonderlackierung zu besonderen Konditionen ausgeliefert.
Die 1515-MI stellt eine Weiterentwicklung der RW 1504 dar. Technik, Bedienerfreundlichkeit, Sicherheit und Ausstattung sind für den Einsatz unter Baustellenbedingungen konzipiert. Ein luftgekühlter HATZ-Zweizylinder-Dieselmotor mit 13,4 kW (18,5 PS) treibt die Maschine an.
Ein neu konzipiertes Abgassystem reduziert die Geräuschemission um 4 dB(A), was mehr als einer Halbierung der bisherigen Lautstärke entspricht und die Arbeitsbedingungen verbessert.
Sicherheit und Bedienkomfort
Die Steuerung erfolgt wahlweise über eine Infrarot-Fernbedienung oder manuell. Die solarbetriebene Fernbedienung ist jederzeit einsatzbereit, da ein Aufladen von Batterien entfällt. Ein ständiger Sichtkontakt zur Maschine ist dabei erforderlich.
Alternativ kann die Rammax 1515-MI über manuelle Bedienhebel gesteuert werden, die sich unter einer abschließbaren Abdeckung befinden. Ein Abschaltbügel dient der Sicherheit und kann für den Transport abgeklappt und arretiert werden.
Vier hydraulische Antriebe in den Bandagen ermöglichen eine feinfühlige Lenkung bis zum Drehen auf der Stelle, nach dem Prinzip der Panzersteuerung. Pro Bandage gewährleistet ein Planeten-Untersetzungsgetriebe eine hohe Kraftübertragung bei langer Lebensdauer.
Hohe Verdichtungsleistung als Merkmal
Ein zentral positionierter Erreger erzeugt eine Zentrifugalkraft von 86 kN, die direkt über die Bandagen in den Boden eingeleitet wird. Die Kombination aus Verdichtungsleistung, Traktion und Wendigkeit macht die Rammax 1515-MI zu einer Lösung für Verdichtungsaufgaben.
Die Rammax 1515-MI repräsentiert das Ergebnis von 40 Jahren Erfahrung im Bau von Grabenwalzen und steht für moderne Verdichtungstechnik.
