"Der Erhalt unserer Natur und der Artenvielfalt in Bayern hat für die Bayerische Staatsregierung höchste Priorität. Von den neuen 6 Millionen Euro profitiert die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Damit setzen wir ein deutliches Signal für einen zukunftsfähigen Naturschutz in Bayern." Rund 1,8 Millionen Euro davon werden für die Renaturierung von Mooren eingesetzt.
Huber: "Moore gehören zu unserer bayerischen Heimat und sind unverzichtbarer Bestandteil unseres Naturerbes. Moore sind wertvollste Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen wie den Schmetterling Hochmoorgelbling und den Sonnentau. Intakte Moore sind zudem bedeutende Kohlenstoffspeicher und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz." Seit 2008 wurden bereits 14 Millionen Euro in die Renaturierung von über 30 Mooren investiert.
In Oberbayern, Schwaben, Niederbayern, Oberpfalz und Oberfranken konnten damit 1.300 Hektar Moorflächen renaturiert werden. Ziel ist es, bis 2020 mindestens 50 Moore zu renaturieren. Zudem wird das erfolgreiche Gebietsbetreuersystem auf gleichem Niveau weitergeführt.
Huber: "Gebietsbetreuer sind wichtige Ansprechpartner vor Ort für die Bevölkerung und für Touristen. Sie betreuen über 30 ökologisch bedeutende Landschafts- und Naturräumen in Bayern." Weitere zusätzliche 1,1 Millionen Euro sind im Doppelhaushalt für die Umweltbildung vorgesehen. Damit können unter anderem neue Umweltbildungsstationen anerkannt und Umweltbildungsmaßnahmen umgesetzt werden.
Bayern ist besonders artenreich. Hier leben auf etwa einem Fünftel der Fläche Deutschlands rund 80 Prozent der insgesamt in der Bundesrepublik vorkommenden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten - insgesamt rund 80.000