Klimaschutz im Heizungskeller als Lösungsansatz
Für private Haushalte stellt der Heizungskeller eine wesentliche Stellschraube für den Klimaschutz dar. Die Wärmeerzeugung für Heizung und Warmwasser verursacht nach dem Straßenverkehr die größten Mengen an klimaschädlichen Emissionen. Bei der Entscheidung für ein neues umweltfreundliches Heizsystem bewerten 84 Prozent der Befragten staatliche Förderprogramme als wichtige bis sehr wichtige Informationsquelle.
Der Staat fördert den Austausch von Erdöl- oder Gasheizungen. Diese Förderungen sind derzeit umfassend. Wird ein Ölkessel durch eine effiziente Wärmepumpenheizung ersetzt, beträgt die Unterstützung 45 Prozent der Gesamtkosten. Beim Tausch eines Gaskessels gegen eine Wärmepumpenheizung werden 35 Prozent erstattet.
Die Menschen in Deutschland können wirklich konkret etwas gegen das Waldsterben tun, wenn das Verbrennen fossiler Energien wie Erdöl, Gas und Kohle endlich aufhört. Eine Wärmepumpenheizung wandelt erneuerbare Energie aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder aus der Umgebungsluft in Wärme um. Das Prinzip kennt man vom Kühlschrank. Damit ist die Wärmepumpe die umweltfreundlichste Heizung der Gegenwart – und in Zukunft.
Dies betonte Dr. Nicholas Matten.