Freisprechungsfeiern würdigen Nachwuchskräfte
Im Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Regensburger Land sind erstmals die Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungsberufe Gärtner und Hauswirtschafter gemeinsam im Rahmen einer Freisprechungsfeier geehrt worden. Von insgesamt 70 Gärtnerinnen und Gärtnern aus der Oberpfalz legten 36 ihre Abschlussprüfung in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau erfolgreich ab.
Siegfried Kahl, Regionalvorsitzender des Verbandes Garten- und Landschaftbau (VGL) Bayern e. V. Oberpfalz, sprach den Absolventinnen und Absolventen seine Anerkennung aus.
„Was uns Gärtnern bleibt ist die Gewissheit, dass wir mit unserer Arbeit positive Werte für die Gesellschaft schaffen und das Leben für uns und unsere Mitmenschen stets zum Guten verbessern!“
58 erfolgreiche Absolventen in Mittelfranken
Die Freisprechungsfeier für Mittelfranken fand erneut im Event-„Gewächshaus Jäger“ statt. Dort schlossen von insgesamt 103 mittelfränkischen Gärtnerinnen und Gärtnern 58 ihre Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau erfolgreich ab.
Landwirtschaftsdirektor Josef Hofbauer, Leiter der Abteilung Gartenbau am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2016. Zur Feier seien Vertreter des Gartenbaus auf Landes- und Bezirksebene zusammengekommen, um die jungen Fachkräfte offiziell in die „Gärtnerfamilie“ aufzunehmen.
Branche wirbt für Weiterbildung
Ulrich Schäfer, Präsident des VGL Bayern e. V., betonte in seinem Grußwort die hohe Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften. Zugleich appellierte er an die jungen Gärtnerinnen und Gärtner, berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten wie Meister- oder Technikerausbildungen in Betracht zu ziehen.
„Der berufliche Erfolg hängt vor allem vom Willen zu beständiger Fortbildung ab.“
Im Rahmen eines moderierten Gesprächs informierte Armin Knauer, Regionalvorsitzender VGL Bayern e. V. Mittelfranken, über Besonderheiten des aktuellen Prüfungsjahrgangs. Gegenüber Moderator Klaus Karl-Kraus hob Knauer hervor, dass die Durchfallquote im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedriger ausgefallen sei.

