Hochwasserschutz, Umweltschutz und Entsorgung

Alpen ohne Eis bis 2050?

Experten warnen vor drastischen Temperaturerhöhungen in den Alpen, die bis 2050 zum vollständigen Abschmelzen der Gletscher führen könnten. Dies hätte weitreichende Folgen für die Region.

Auswirkungen des Klimawandels auf die Alpenregion

Das Messezentrum Salzburg war kürzlich Treffpunkt für rund 500 Fachleute aus den Bereichen Hochwasserschutz und Klima aus dem Alpenraum. Trotz der frühen und ergiebigen Schneefälle in diesem Jahr besteht unter den Experten Einigkeit darüber, dass der langfristige Trend eine deutliche Temperaturerhöhung in der Alpenregion aufzeigt.

Der Alpenraum reagiert besonders sensibel auf Temperaturveränderungen. Steigt die globale Durchschnittstemperatur um zwei Grad, kann dies im Gebirge eine Zunahme von vier Grad bedeuten. Professor Wilfried Haeberli von der ETH Zürich prognostiziert, dass die Alpen bis zum Jahr 2050 nahezu eisfrei sein könnten, sofern die aktuellen Trends anhalten. Dies hätte weitreichende Auswirkungen auf das gesamte Lebensumfeld.

Technologie und Forschung im Fokus

Auf der Fachmesse "acqua alta alpina" präsentierten 28 Aussteller technische Lösungen zur Datenerfassung und -messung sowie zum Schutz vor Extremwetterereignissen. Die Aussteller zeigten sich zufrieden mit der Qualität der Teilnehmer.

Die Qualität der Teilnehmer des Kongresses sowie die Inhalte waren ausgezeichnet - die Elite des alpinen Hochwasserschutzes war auf dem Kongress.

Dies äußerte Martin Grambow, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.

Ein öffentliches Forum und ein Seminar zum Versicherungsschutz bei Naturgefahren verzeichneten eine hohe Besucherzahl. Insgesamt 36 Referenten informierten in acht Plenen über Naturgefahren im alpinen Raum. Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungsergebnisse von Universitäten wie dem Institut für Bodenkultur Wien, Graz, Innsbruck, Zürich und Bern.

Wirtschaftliche Potenziale im Klimawandel

Die Auftaktveranstaltung "acqua alta alpina" 2007 ist eine Bereicherung für den Messeplatz Salzburg. Das Thema ist aktuell und zeigt bei genauer Untersuchung, dass im Klimawandel nicht nur Gefahren zu sehen sind, sondern auch wirtschaftliche Potentiale enthalten sind.

Betonte Michael Gelinek, Initiator der "acqua alta alpina".

Neue Techniken werden entwickelt, die Forschung wird intensiviert und Investitionen in den Sicherheitsbereich der Kommunen werden beschleunigt. Das schafft neue Arbeitsplätze in Österreich und dem gesamten Alpenraum.

Ergänzte Dipl.-Kfm. Henrik Häcker, Geschäftsführer des Messezentrums Salzburg.

Die nächste "acqua alta alpina" ist für November 2009 geplant.

06.12.2007

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Messezentrum Salzburg GmbH

Am Messezentrum 1
A-5020 Salzburg
Österreich

Tel.:+43 (0)662/2404-57
Fax:+43 (0)662/2404-20

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