Das Pflegemodell: Eine einzigartige Chance für den Nachwuchs
Engagierte junge Friedhofsgärtner erhalten die Möglichkeit, zehn Tage lang auf der Bundesgartenschau (BUGA) 2015 in Havelberg mitzuarbeiten. Im Rahmen des sogenannten „Pflegemodells“ übernimmt der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e.V. seit über 20 Jahren die Pflege der friedhofsgärtnerischen Wettbewerbsbeiträge auf Bundesgartenschauen.
Friedhofsgärtnerbetriebe aus ganz Deutschland können Auszubildende und junge Friedhofsgärtner entsenden, die mindestens 18 Jahre alt sind. Während der BUGA, die vom 18. April bis zum 11. Oktober 2015 stattfindet, kümmern sich die Teilnehmer des Pflegemodells um die 70 Wettbewerbsgräber. Ein Betreuer leitet sie dabei fachgerecht an.
Möglichkeiten und Rahmenbedingungen des Pflegemodells
Die jungen Gärtner beantworten Besuchern Fragen zu ihrer Arbeit und ihrem Beruf. Zudem besteht die Möglichkeit, Flächen – auch vor Publikum – selbst zu bepflanzen.
Die Nachwuchsgärtner haben so die Möglichkeit, an dem Gesamtwerk Bundesgartenschau mitzuwirken, gute Kontakte für die spätere Berufslaufbahn zu knüpfen und einfach eine unvergessliche Zeit mit engagierten Kolleginnen und Kollegen aus dem Gartenbau zu verbringen.
Das Konzept des Pflegemodells sieht vor, dass stets zwei bis drei Gärtner gleichzeitig vor Ort sind. Sie wohnen gemeinsam in einer vom BdF gestellten Unterkunft. Insgesamt erhalten auf diese Weise rund 50 Gärtner die Chance, für jeweils zehn Tage in Havelberg zu wohnen und zu arbeiten.
Die entsendenden Unternehmen zahlen den Lohn oder die Ausbildungsvergütung während des Aufenthalts weiter. Der Bund deutscher Friedhofsgärtner übernimmt die Anreise mit der Deutschen Bahn in der zweiten Klasse, stellt eine kostenfreie Unterkunft, zahlt ein Taschengeld für die Verpflegung und schließt eine zusätzliche Unfallversicherung ab.
Interessenten für Anmeldungen und Fragen können sich an Julia Kätzel unter zvg.kaetzel@g-net.de wenden.
