Baustoffe & Materialien

Schüttflix zieht positive Bilanz nach erstem Geschäftsjahr

Knapp ein Jahr nach dem Start verzeichnet die Schüttflix GmbH einen Gesamtumsatz von über einer Million Euro. Mehr als 50.000 Tonnen Sand- und Kiesbestellungen wurden koordiniert und abgerechnet. Das Unternehmen weist eine durchschnittliche monatliche Wachstumsrate von über 50 Prozent auf.

Digitalisierter Prozess über die Schüttflix App – Effizienz im Baustoffhandel

Die Schüttflix GmbH wurde im Juni 2018 gegründet. Ziel war es, Baustoffproduzenten und Spediteure mit Kunden aus dem Tiefbau sowie dem Garten- und Landschaftsbau über eine digitale Plattform zu verbinden. Im Januar 2019 wurde die Schüttflix App in Apples App Store und dem Google Play Store veröffentlicht.

Über die App können gängige Schüttgüter bestellt werden. Kunden erhalten innerhalb von Sekunden mehrere Angebote von Lieferanten im Umkreis von 150 km. Die Lieferung von Sand, Schotter und Split erfolgt binnen vier Stunden. Im Vergleich dazu dauert die Angebotslegung auf herkömmlichem Wege oft Stunden oder Tage.

Die App ist für Kunden intuitiv bedienbar, und alle Backend-Prozesse sind automatisiert. Erzeuger und Spediteure profitieren von höheren Erlösen pro Lieferung, zusätzlichem Kundenpotenzial sowie einer vereinfachten Abwicklung und schnelleren Bezahlung durch Schüttflix. Dies führt zu einem wachsenden Partnernetzwerk bundesweit.

Marktpotenzial im Schüttgutsektor

Christian Hülsewig, Initiator von Schüttflix und Logistikmanager mit über zehn Jahren internationaler Erfahrung, sieht ein großes Marktpotenzial. Er vergleicht das Volumen des Schüttgutmarktes in Deutschland mit dem Taxi- oder Fernbusmarkt, wo digitale Lösungen bereits etabliert sind.

Der Markt für Schüttgut in Deutschland verfügt über ein deutlich größeres Volumen als beispielsweise der Taxi- oder Fernbusmarkt, wo derzeit digitale Player das Geschäftsmodell revolutionieren. Hierzulande sind 150.000 Lkw mit einem durchschnittlichen Tagesumsatz von 1.500 Euro unterwegs. Zum Vergleich: Die rund 95.000 Taxen und Mietwagen begnügen sich mit durchschnittlich 300 Euro am Tag, es gibt etwa 5.000 Fernbusse mit im Schnitt 700 Euro Tagesumsatz.

Hülsewig betont das Digitalisierungspotenzial in diesem Bereich.

Statt Papier, Telefon und mehrere Tage Geduld, dauert die Bestellung nach einmaliger Registrierung per App nur noch Sekunden. Schüttflix ist die erste Logistikdrehscheibe für die Schüttgutbranche, die digital funktioniert und analog binnen vier Stunden Sand, Schotter und Split auf den Punkt liefert.

Markenaufbau und Expansion

Thomas Hagedorn, Geschäftsführender Gesellschafter der Hagedorn-Gruppe, ist Mitgründer und Investor von Schüttflix. Seine Gruppe ist auf Abriss, Tiefbau und Stoffstrommanagement spezialisiert.

Als leidenschaftlicher Gründer unterstütze ich den Aufbau von Schüttflix seit dem Start. Die überwältigende Marktresonanz und das im Vergleich zu anderen Logistik-Startups deutlich schnellere Wachstum zeigen das enorme Potenzial. Schüttflix liefert, wenn andere noch reden.

Durch den Einstieg von Sophia Thomalla in den erweiterten Gesellschafterkreis profitiert Schüttflix von ihrer Expertise im Bereich Social Media und Digitalisierung. Thomalla fungiert zudem als Markenbotschafterin, unter anderem in der Kampagne „Echte Kerle…“.

Schüttflix ist echt. Nicht nur eine Idee, sondern auch eine die wirklich funktioniert und ein enormes Marktpotential in sich birgt. Mich hat das dermaßen begeistert, dass ich mich jetzt das erste Mal überhaupt als Gesellschafterin engagiere.

Anfänglich konzentrierte sich Schüttflix auf Nordrhein-Westfalen, wo inzwischen eine flächendeckende Lieferung möglich ist. Bis Ende 2020 soll eine Belieferung jeder Baustelle in Deutschland zu Konditionen, pünktlich und in jedem Umfang ermöglicht werden.

20.11.2019

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